Bildung 17.11.09
Braunschweiger Gespräche 2009
Die gute Tradition wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt. Unter dem Motto „Berufliche Bildung – Konzepte, Möglichkeiten, Visionen“ fanden vom 2. bis 3. November 2009 wieder die Braunschweiger Gespräche statt. 130 Teilnehmer und Referenten aus der gesamten Republik diskutierten die Berufliche Bildung.

Vera Neugebauer, stellvertretende Vorsitzende der BAG WfbM, wagte einen Blick auf die sozialpolitische Diskussionen der letzten Jahre. Jede Form der beruflichen Teilhabe am Arbeitsleben und damit auch die Werkstattarbeit seien gleichwertig. Kirsten Vollmer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) stellte die Rahmenbedingungen Beruflicher Bildung für Werkstattbeschäftigte vor. Sie wies unter anderem darauf hin, die Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit der gestuften beruflichen Bildungsangebote zu wahren. Prof. Bettina Lindmeier, Institut für Sonderpädagogik an der Universität Hannover, hob die positive Entwicklung der beruflichen Bildung in den letzten Jahrzehnten hervor. Ein zu entwickelndes Fachkonzept muss sich am individuellen Bedarf und den Wünschen der Teilnehmern ausrichten.

Rolf Drescher, Geschäftsführer des BeB, stellte das Projekt aktionbildung und seine unverändert große Bedeutung für die berufliche Bildung dar. Bernhard Lengl, Leiter des Bereiches Arbeit und Integration der Stiftung Haus Lindenhof, zeigte die Entwicklung seiner Einrichtung vom Modellstandort beim Projekt aktionbildung hin zum heutigen Kompetenzzentrum für Arbeit. Gundula Hildebrandt, Elbe-Werkstätten Hamburg, wies auf die ungebrochen hohe Inanspruchnahme der Plattform aktionbildung hin. Mit einem Kooperationsprojekt der Berufsbildenden Schulen Rotenburg und den Rotenburger Werken schloss der erste Tag.

Am nächsten Tag wurde in vier Arbeitsgruppen diskutiert: Schnittstelle Schule - Arbeitsleben; Berufliche Bildung auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, Anerkannte berufliche Qualifikationen in der WfbM und KOMBI, das Kompetenzorientierte Bildungssystem in der Werkstatt.

Mit der Vorstellung der gelungenen Kooperation zwischen den Berliner Werkstätten für Behinderte (BWB) und dem Porschezentrum Berlin fanden die Braunschweiger Gespräche 2009 ihren guten Abschluß. Historische Porsche-Traktoren werden restauriert, Arbeitsplätze ausgelagert. Die BWB unterstützen den Ausbildungsprozess des Porschezentrums und das Betriebsklimas wird durch die Integration von BWB-Beschäftigten dort deutlich verbessert.

Die Materialien sind zum Download bereitgestellt: www.bagwfbm.de externer Link


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