Panorama 07.04.10
Lebensleistungen der älteren Generation
Seit 1990 gibt es auf Beschluss der Vereinten Nationen den Tag der älteren Generation. An diesem Tag soll auf die Situation und die Belange der älteren Generation aufmerksam gemacht werden. Der deutsche – nationale Tag der älteren Generation – fällt auf den ersten Mittwoch im April. Er wurde 1968 durch die Kasseler Lebensabendbewegung (LAB) ins Leben gerufen. Seitdem wird an jedem ersten Mittwoch im April durch Aktionen und Veröffentlichungen auf die Rolle der Senioren in der Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Die älteren Menschen werden in unserer Gesellschaft manchmal als selbstverständlich hingenommen. Ob in Familie, Beruf oder im Freiwilligen Engagement, egal wo sie ihre Erfahrung einbringen, sind sie unersetzlich. Durch den demografischen Wandel wird diese Personengruppe immer wichtiger. Menschen leben in Deutschland heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Bis zum Jahr 2030 wird - bei sinkender Gesamtbevölkerungszahl - jeder dritte Bundesbürger älter als 60 Jahre sein. Immer mehr von ihnen möchten verstärkt Verantwortung übernehmen und sich dort einsetzen, wo Ihre Hilfe gebraucht wird.

Datenbank für freiwilliges Engagement

Vom Internet-Cafe über Alt-Jung-Projekte bis hin zu Integrationsangeboten - in der Datenbank www.senioren-initiativen.de externer Link präsentieren sich mehr als 1.200 Initiativen aus der Freiwilligenarbeit von Menschen ab 55 Jahren. Sie zeigen mit der kurzen Darstellung ihrer Engagementfelder, wofür sich Senioren auf lokaler Ebene einsetzen. Die Internetplattform wird durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e. V. (BaS) bereitgestellt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Zum nationalen Tag der älteren Generation am 7. April erklärte die Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung, Daniela Raab MdB: „Für die heutigen jungen und die künftigen Generationen bedeuten die Herausforderungen der Zukunft, dass sie mehr Lasten zu tragen haben. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung der Sozialsysteme und der öffentlichen Haushalte. Diese müssen für die Zukunft demografiefest ausgestaltet werden. Generationengerechtigkeit bedeutet aber auch für die heute ältere Generation, ihrerseits einen Beitrag zur Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme und der öffentlichen Haushalte zu leisten.

Generationengerechtigkeit ist keine Einbahnstraße, sie kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten sich gerecht zueinander verhalten und die Gegebenheiten und die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten fair akzeptieren. Bei der Gestaltung unserer Zukunft zählen leider keine Verdienste der Vergangenheit, sondern hier zählt vor allem die Bereitschaft aller Beteiligten zur konstruktiven Zusammenarbeit.

Umso wichtiger ist es, die Verdienste und Lebensleistungen unserer älteren Generationen zu würdigen. Sie können uns auch bei der Bewältigung des demografischen Wandels Vorbild und Ansporn sein, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern - und das nicht nur am nationalen Tag der älteren Generationen, sondern an allen Tagen des Jahres.


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