Panorama 21.06.10
Klaus Lachwitz an der Spitze von Inclusion International
Die Generalversammlung hat gestern in Berlin Klaus Lachwitz, den Bundesgeschäftsführer und Justitiar der Bundesvereinigung Lebenshilfe, einstimmig zum Nachfolger von Diane Richler gewählt. Die Kanadierin kandidierte turnusgemäß nicht mehr für das Präsidenten-Amt. Die Nordamerikanerin und der Hesse beendeten am Samstag gemeinsam den 15. Weltkongress von Inclusion International mit 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 74 Nationen. Vier Tage lang stand in Berlin die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.

Mit Klaus Lachwitz, 63, steht erstmals ein Deutscher an der Spitze von Inclusion International. Die Organisation setzt sich seit 50 Jahren überall auf der Welt für die Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung ein. Sie hat ihren Sitz in London und vertritt mehr als 200 Mitgliedsverbände in 115 Ländern.

Lachwitz will in seiner Amtszeit die globale Umsetzung des internationalen Abkommens vorantreiben. Der Jurist hat selbst daran mitgearbeitet und sieht in der UN-Konvention eine wahre Schatztruhe, um das Ziel einer inklusiven Gesellschaft ohne Barrieren zu erreichen: „Mit diesem wertvollen Dokument werden Menschen mit Behinderung weltweit wahrgenommen - und es hat uns Zugang zu den Vereinten Nationen verschafft.“

Klaus Lachwitz macht sich seit vielen Jahren für die Rechte geistig behinderter Menschen und deren Angehörigen stark. Die Kollegen bescheinigen ihm die besondere Fähigkeit zur verständlichen Darstellung komplexer juristischer Sachverhalte und einen Hang zum Querdenken mit Blick über den Tellerrand. Er selbst sagt über sich: „Meine Triebfeder sind Menschen mit Behinderung. Die Verbindung von Praxisarbeit und Fachlichkeit hat mich immer gereizt.“

Die Lebenshilfe versteht sich als Selbsthilfevereinigung geistig behinderter Menschen und ihrer Angehörigen, als Fachorganisation sowie als Trägerverband für Einrichtungen und Dienste. Die „Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.“ ist 1958 in Deutschland von betroffenen Eltern und Fachleuten gegründet worden.


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