Politik 11.10.10
Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu Besuch beim BAG-Vorsitzenden
Sich persönlich mit Werkstattverantwortlichen austauschen, sich vor Ort ein Bild machen – dafür nahmen sich Richard Fischels (Unterabteilungsleiter Prävention, Rehabilitation und Behindertenpolitik) und Dr. Peter Mozet (Referatsleiter) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 4. Oktober 2010 einen Tag Zeit. Der BAG WfbM-Vorsitzende Günter Mosen und BAG WfbM-Geschäftsführer Stephan Hirsch empfingen die Gäste in den Räumen der Barmherzigen Brüder Trier in Saffig.

Richard Fischels, Günter Mosen, Dr. Peter Mozet und Kunsttherapeutin Gerlinde Weidner-Theisen im Atelier des Sozialen Zentrums.
© Claudia Fischer
Die Verantwortlichen des Bereiches „Berufliche Integrationsdienste“ und des Integrationsbetriebes präsentierten den Ministeriumsvertretern, welche Entwicklungen aktuell vorangetrieben werden. Die anschließende Besichtigung führte durch die Klinik, zu den Bungalows des gemeindeoffenen Wohnbereiches bis zum Atelier. Fortgesetzt wurde der Besuch mit einem Rundgang durch die verschiedenen Berufsbereiche der Werkstätten in Plaidt – von der Montage und dem Lager über die Schlosserei bis zur Polsterei. Ein straffes Programm.

„Um die Vielfalt der Angebote von Werkstatt- und Wohneinrichtungen, ihr vernetztes Zusammenwirken und ihre Leistung für die Eingliederung behinderter Menschen zu erfassen, braucht es mehr als einen Tag!“ Mit diesem Fazit bedankte sich Richard Fischels für die Einblicke am Ende des Tages.

Dieser Besuch der BMAS-Vertreter bleibt deswegen auch keine einmalige Veranstaltung. Vielmehr wurde vereinbart, dass der Austausch zwischen BMAS und BAG WfbM mit weiteren Besuchen und Gesprächen fortgesetzt wird. Am 4. November wird Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, in Saffig erwartet.

Günter Mosen bedankte sich bei seinen Besuchern: „Die Unterstützung des BMAS ist für die Beschäftigten in unseren Werkstätten ein wichtiger Beistand. Die Befürchtungen der behinderten Menschen über die Zukunft ihrer Beschäftigungsplätze haben sich nicht bestätigt. Solidarität erfolgt in unserem Land nicht nach Kassenlage.“ Zuletzt waren in einem von der Gemeindefinanzkommission dem Bundesfinanzministerium vorgelegten Bericht auch gravierende Einschnitte für Werkstattbeschäftigte geplant. Diese Vorschläge seien Dank des BMAS vom Tisch, resümierte der BAG WfbM-Vorsitzende.


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