Politik 25.01.11
Politische Aufmerksamkeit für Eröffnung der Geschäftsstelle der Werkstatträte in Berlin
Berlin, 24. Januar 2011. Mit großer politischer Aufmerksamkeit wurde die Eröffnung der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung der Werkstatträte (BVWR) in Berlin begleitet. Der Vorsitzende der BVWR, Andreas Bollmer, begrüßte zur Eröffnung den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die behindertenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, Abgeordnete des Bundestages, Verbandsvertreter von Caritas und dem Deutschen Roten Kreuz, Vertreter von Selbsthilfeverbänden sowie Werkstatträte aus den verschiedenen Bundesländern und für die BAG WfbM, den Vorstandsvorsitzenden Günter Mosen.

Die politische Bedeutung dieses offiziellen Startschusses wurde in den Grußworten von Dr. Katrin Grüber vom Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft, sowie von Hüppe und Mosen ausgeführt. In seiner Rede sagte der BAG WfbM-Vorsitzende Mosen der Bundesvereinigung der Werkstatträte auch für die Zukunft die Unterstützung des Verbandes zu. Vom ersten Tag habe die BAG WfbM den Prozess der bundesweiten Organisation der Werkstatträte aus einer grundlegenden Überzeugung unterstützt - sowohl ideell und beratend, als auch finanziell mit einer Anschubfinanzierung in den Jahren 2008/09.

In einem Rückblick machte Mosen noch einmal auf die ungewisse Finanzierungsgrundlage der Anfangszeit aufmerksam, die viele Ressourcen gebunden und unter der die Entwicklung der Interessenvertretung lange gelitten habe. So lange bis es 2010 zum dankenswerten Verbund und Engagement von Caritas und Rotem Kreuz kam, die die Finanzierung der Organisation und der Geschäftsstelle der Bundesvereinigung der Werkstatträte auf feste Füße gestellt haben. Im Oktober 2010 konnte der Interessenverband in der Berliner Geschäftsstelle seine Arbeit aufnehmen.

Jetzt wo der Anfang gemacht ist, sei es umso wichtiger zu sehen, wie die Sicherung der Werkstatträte-Vertretung nach dem dreijährigen Projektzeitraum (bis 2013) realisiert werden kann. Aus seinem Bundesland Rheinland-Pfalz führte Mosen das Beispiel eines zusätzlichen Beitrags auf das derzeitige Leistungsentgelt an, mit dem die Werkstatträte der Landesarbeitsgemeinschaft ausgestattet sind. "Mitwirkung und Mitbestimmung - Errungenschaften, die seit 1980 auch in der Werkstättenverordnung festgeschrieben sind - sind keine Selbstläufer", appellierte Mosen. Sie brauchen strukturelle Rahmenbedingungen und Fördermittel, denn sie stellen einen hohen Anspruch an alle Beteiligten, dem sich die BAG WfbM in ihrer Verbandsarbeit gern verpflichte.


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