Panorama 01.03.12
Nur noch wenige Tage bis zur Werkstätten:Messe
© Uwe Niklas
Werkstätten für behinderte Menschen: Ihre Vielfalt, was sie leisten und produzieren – das ist auf der Werkstätten:Messe vom 8. bis 11. März 2012 im Messezentrum Nürnberg zu erleben (Eingang West, Halle 12, Nürnberg Convention Center West).

Gut 18.500 Menschen informierten sich 2011 auf der viertägigen Messe über Rehabilitationsleistungen und Produkte aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Ein zweitägiger Kongress begleitet die Leistungsschau. 4.800 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr die rund 100 Vorträge des Fachvortragsprogrammes. Damit gehört die Werkstätten:Messe zu den meistbesuchten Sozialmessen Europas und ist selbst ein vielbeachtetes sozialpolitisches Ereignis.

Einzigartig macht sie ihre Bandbreite. Sie bietet einen bundesweiten Überblick über Konzepte und innovative Projekte der Eingliederungshilfe und stellt Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung vor. Einkäufer finden Waren und Produkte mit sozialem Mehrwert – made in Germany. Sie haben die Wahl zwischen Spielwaren, Lebensmitteln, Textilien, Haushaltsartikeln, Bürobedarf und vielem mehr.

Für Aussteller und Fachbesucher ist die Werkstätten:Messe der jährliche Branchentreff: Sozialunternehmer, Beschäftigte, Fachkräfte sowie Experten der Sozialpolitik treffen sich zum Austausch. Rund 100 Fachvorträge bietet das Fachvortragsprogramm am 8. und 9. März.

Im Forum Europa am 9. März wird in vier internationalen Fachvorträgen und einer Diskussionsrunde die europäische Perspektive aufgefächert. Besondere Aufmerksamkeit bekommen die „sozialen Werkstätten“ der Niederlanden. Das Gastland 2012 ist mit einem Gemeinschaftsstand in der Messehalle vertreten.

Wie Werkstätten ihre Angebote weiterentwickeln, wie Bildungskonzepte und Kunstprojekte umgesetzt werden, zeigt der Gemeinschaftsstand „chance:bildung/chance:kunst“. Ein zweiter Gemeinschaftsstand von acht Werkstätten aus Mittelfranken veranschaulicht Produktionsabläufe. Hier ist erfahrbar, wie in Werkstätten Arbeitsprozesse organisiert werden, „wie Arbeit individuell an Menschen angepasst wird“.

Neu in diesem Jahr: Am Wochenende erwartet das Publikum eine künstlerische „Erlebniswelt“. Mit Ausstellungen und Konzerten präsentieren Künstler mit Behinderung ihre Kreativität.

Die Werkstätten:Messe 2012 wird im Rahmen einer Talkrunde eröffnet. Mit dabei sind: Günter Mosen (Vorstandsvorsitzender der BAG WfbM), Christine Haderthauer (Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen), Gabriele Penzkofer-Röhrl (stellvertretende Fraktionsvorsitzende aus dem Nürnberger Stadtrat), Richard Bartsch (Bezirkstagspräsident von Mittelfranken) und Ricardo Offermans (Bürgermeister von Gemeente Meerssen und Vertreter für die Vereinigung von niederländischen Gemeinden im niederländischen Ministerium für soziale Angelegenheiten). Moderiert wird die Runde von dem Wirtschaftsjournalisten Gabriel Wirth (br). Die Schirmherrschaft hat bereits im vierten Jahr in Folge der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer übernommen.

Geöffnet ist die Messe von Donnerstag bis Samstag (8. bis 10.03.2012) jeweils von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag (11.03.2012) von 9 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet vier Euro, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.werkstaettenmesse.de externer Link.


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