Arbeitswelt 07.09.12
Studie zur Bedarfsermittlung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben unter Berücksichtigung der ICF
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Seit dem 19. März 2012 läuft die Machbarkeitsstudie zur „Prüfung von aktuellem Stand und Potenzial der Bedarfsermittlung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben unter Berücksichtigung der ICF“. Die BAG WfbM ist einer der Projektteilnehmer. Die Projektleitung liegt bei der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gefördert wird die Studie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) durch Mittel aus dem Ausgleichsfond.

Im ersten Schritt wird eine Bestandsaufnahme erstellt von den Verfahren und Instrumenten zur Bedarfsermittlung von „Teilhabe am Arbeitsleben (IST-Analyse). Im zweiten Schritt werden Möglichkeiten zur gezielteren Steuerung im Prozess der beruflichen Rehabilitation analysiert (SOLL-Analyse). Daraus sollen Empfehlungen abgeleitet werden, wie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) für behinderte Menschen zukünftig personenzentrierter, effektiver und effizienter erbracht werden können. Ein weiterer Svchwerpunkt der Studie ist, zu überprüfen, inwiefern die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) ein geeignetes Mittel zur Orientierung sein könnte.

Am 28. Juni 2012 veranstaltete die BAR gemeinsam mit der BAG BBW und der Hochschule Magdeburg-Stendal eine Fachtagung zum Thema „Bedarfsermittlung und ICF in der beruflichen Rehabilitation“ in Stendal. Rund 60 geladene Experten, Leistungsberechtigte und ihrer Vertreter, Leistungserbringer, Vertreter aus Wissenschaft , Wirtschaft und von Unternehmen diskutierten den aktuellen Stand der Bedarfsermittlung im Zusammenhang mit der Teilhabe am Arbeitsleben mit Blick auf die ICF. Zentrale Fragen in den Workshops waren: Wie und wodurch entsteht Bedarf? Wie wird Bedarf erfasst bzw. festgestellt? Welche Akteure sind eingebunden? Welche Verfahren werden eingesetzt? Wie bekannt und verbreitet ist die ICF?

Im Fokus standen Qualifikations- und Integrationsmaßnahmen für jugendliche und erwachsene Menschen mit bestehender oder drohender Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung i.S.d. §2Abs. 2 und 3 SGB IX. Im Projekt werden neben der Bedarfsermittlung für LTA - insbesondere zu Beginn des Rehabilitationsprozesses - auch die Durchführung und der Abschluss der Maßnahmen zur beruflichen Teilhabe und die Erfolge bei der Integration in Arbeit in den Blick genommen. Weiterhin spielt die Orientierung an individuellen Teilhabezielen sowie die Anforderungen der Wirtschaft und Aspekte der Praktikabilität eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse der Fachtagung werden in die Projektaktivitäten einfließen.


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