Arbeitswelt 20.11.12
Martinshof erntet am Martinstag Senatswein
Die Senatsprodukte des Bremer Martinshofs sind inzwischen bundesweit bekannt – nicht zuletzt nachdem der Martinshof 2010 für diese Produktlinie den Preis „exzellent:produkt“ auf der Werkstätten:Messe externer Linkin Nürnberg erhielt. Nun wird dieses erfolgreiche Sortiment erweitert: Am 11. November 2012 ernteten Werkstattbeschäftigte des Martinshofs die ersten Trauben für den neuen Senatswein.

Mit 1.850 Plätzen an 37 Standorten ist die Werkstatt Bremen (Martinshof) eine der größten Werkstätten in Deutschland. Neben namhaften Auftraggebern im Bereich der Lohnfertigung hat die Werkstätten in den letzten Jahren ein erfolgreiches Eigenfertigungsprogramm auf die Beine gestellt. Bekannteste Produkte der Eigenfertigung sind die Bremer Senatsprodukte, ein hochwertiges Sortiment aus Konfitüren, Kaffee, Tee, Honig und Öl. Die feinen Lebensmittel, die sich alle um das Frühstück des Bremer Senats ranken, sichern etwa 80 Menschen mit Behinderung regelmäßig Arbeit.

Nun ist ein neues Senatsprodukt in Vorbereitung und so begaben sich – rechtzeitig zum Martinstag – Beschäftigte des Martinshofs nach Erden an der Mosel, um hochwertige Riesling-Trauben in der bekannten Steillage „Erdener Treppchen“ zu lesen. An der für die Norddeutschen ungewohnten Hanglage wurde pünktlich am 11.11.2012 um 11:11 Uhr die Traubenlese beendet und die Ernte anschließend in die Kelterei gefahren.

Nun werden die Trauben, die einen Oechsle-Gehalt von 95 Grad haben, durch den Winzermeister Stefan Lotz zu einem für das Gebiet typischen und ausgezeichneten Wein herausgearbeitet, der im Frühsommer unter Leitung des Bremer Ratskellermeisters Karl Josef Krötz vom Bremer Senat verkostet werden soll. Der ausgezeichnete Wein wird dann nicht nur im City Shop und Airport Shop des Martinshofes zu kaufen sein, sondern auch im Weinhandel des Bremer Ratskellers zur Verfügung stehen.

Mit etwas Muskelkater in den Beinen, aber voller Stolz, sind die Martinshöfler nach Bremen zurückgekehrt und überlegen bereits, wie sie die Beziehung zwischen der Hansestadt Bremen und dem bekannten Weinort zukünftig vertiefen können.


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