Arbeitswelt 28.07.14
Fachgespräch der BAG WfbM mit BDA zu „Perspektive Mensch“
Am 22. Juli 2014 trafen sich der Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen, Martin Berg, und ihr Geschäftsführer Stephan Hirsch mit einer Delegation der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zum fachlichen Austausch und Werkstattbesuch in Berlin. Christine Ramb, Abteilungsleitung Arbeitsmarkt, Florian Berg, Referent im Bereich Arbeitsmarkt und Nora Fasse, zuständig für betriebliche Personalpolitik, setzten sich intensiv mit der Arbeit für Menschen mit Behinderung in Werkstätten auseinander.
© USE/Denny Rosenthal

Vor dem Austausch wurden sie in der Union Sozialer Einrichtungen (USE) von Andreas Sperlich, dem Geschäftsführer der Berliner Werkstatt, empfangen. Sperlich führte die Arbeitgebervertreter durch das Sozialunternehmen. So konnten sie sich vor Ort ein Bild von angepasster Arbeit für Menschen mit Behinderung machen. Der anschließende fachliche Austausch hatte die BAG WfbM-Kernpunkte für die Weiterentwicklung von Werkstätten zum Schwerpunkt. Ausgehend von „Perspektive Mensch“ wurden gemeinsame Ziele und Interessen ausgelotet und Kooperationsmöglichkeiten besprochen.

© USE/Denny Rosenthal


Ein gemeinsames Ziel ist es, mehr und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen und für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen, die einen Anstieg von Übergängen von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erst möglich machen. Zentraler Schlüssel könnte ein uneingeschränktes Rückkehrrecht in die Werkstatt sein, wenn sich die Perspektive allgemeiner Arbeitsmarkt als nicht förderlich erweist.

Rückenwind bekommt die BAG WfbM von der der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände auch bei ihrem Bestreben, die Anerkennung von Bildungsinhalten und Berufsbildungsabschlüsse von Werkstätten durchzusetzen. Ramb sprach sich deutlich dafür aus, die Qualifizierung von Menschen mit Behinderung in Werkstätten in Form von Zertifikaten anzuerkennen und abzubilden, um weitere Perspektiven zu schaffen.

Der BDA hat sich zur Aufgabe gemacht, die unternehmerischen Interessen im Bereich der Sozialpolitik aktiv zu vertreten. Inklusion ist auch für die BDA zentrales Thema. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, DIHK und ZDH unterstützen die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die neue Internetplattform "inklusion gelingt" externer Link informiert und unterstützt Betriebe, damit diese die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestalten können.


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