Europa 07.02.05
6 Millionen neue Jobs!
Die EU-Kommission will unter Leitung ihres Vorsitzenden José Manuel Barroso die festgefahrene Lissabon-Strategie wieder in Gang bringen. Bis in das Jahr 2010 wollte die Kommission Europa zur stärksten Wirtschaftsmacht machen - so sah es der ehrgeizige Entwurf vor. Davon müsse man sich jedoch verabschieden, resümierte Barroso vergangene Woche in Brüssel.

Die einzelnen Mitgliedsstaaten hätten sich verzettelt oder seien der Strategie nicht ernsthaft nachgekommen. Deshalb will sich die EU-Kommission jetzt auf Kernbereiche konzentrieren. Hierfür sei ein unternehmerfreundliches Klima notwendig. Barroso unterstrich seinen Willen, die umstrittene Dienstleistungsrichtlinie weiter voran zu treiben. Der Gedanke der Freizügigkeit in Europa wäre noch immer nicht konsequent umgesetzt worden. Es müsse vor allem eine Verwaltungsvereinfachung bei der Neugründung von Firmen geben. Technologische Innovationen durch Investitionen von mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung sollen zudem helfen, die nötigen Reformen in Gang zu setzen.

Durch neue und effektivere Maßnahmen sollen in Europa jetzt sechs Millionen neue Jobs geschaffen werden. Der Erfolg hänge von allen Mitgliedsstaaten ab. Die EU-Staaten sollen sich nach Barrosos Willen konkrete Zielvorgaben setzen und nach drei Jahren eine erste Bilanz ziehen. Für die Werkstätten behält die Diskussion um die Dienstleistungsrichtlinie, die in den nächsten Monaten in Parlament und Rat beraten wird, weiter ihre Brisanz.



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