Politik 10.12.15
Austausch mit behindertenpolitischen Sprechern
Am 20. November 2015 veröffentlichte die BAG WfbM ihre Gesamtstellungnahme zum Bundesteilhabegesetz (BTHG). Einige Tage darauf hatten Vertreter der BAG WfbM die Gelegenheit, diese mit behindertenpolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen der SPD, der CDU/CSU und der Bündnis 90/Die Grünen zu diskutieren.

Martin Berg, Vorstandsvorsitzender, Kathrin Völker, kommissarische Geschäftsführerin, und Philipp Hirth, Referent Politische Kommunikation der BAG WfbM, sprachen mit Kerstin Tack (SPD), Uwe Schummer (CDU/CSU) und Corinna Rüffer (Bündnis 90/Die Grünen). Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Kernforderungen und damit auch die Weiterentwicklung der Werkstätten.

Martin Berg betonte in den Gesprächen, dass das Bundesteilhabegesetz kein Schlusspunkt der Weiterentwicklung sein dürfe. Vielmehr sieht er im BTHG erst den Auftakt für die Förderung von mehr Durchlässigkeit zwischen den Systemen. Künftig werde es darum gehen, wie Teilhabe am Arbeitsleben weiter ausgestaltet werden kann. Hier neue Ideen zu liefern und Möglichkeiten aufzuzeigen, das sei das Selbstverständnis der Werkstätten und zugleich die Erwartungshaltung der Politik, so Berg. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig: Die Werkstatt wird bei der Ermöglichung von Teilhabe am Arbeitsleben auch weiterhin eine entscheidende Rolle spielen.

Denn für Werkstätten ist das BTHG eine Chance, sich weiterzuentwickeln. Werkstätten stehen mehr und mehr vor der Herausforderung, ihre Leistungen ortsunabhängig zu erbringen. Auch innerhalb der Werkstatt gibt es Möglichkeiten, die Durchlässigkeit zu verbessern, etwa zwischen Tagesförderbereich und Berufsbildungs- beziehungsweise Arbeitsbereich.

Berg machte klar, dass die Berufliche Bildung eine entscheidende Rolle spielt und stetig weiterentwickelt werden sollte. Mit dem Anschluss der Qualifizierung in Werkstätten an das System der Beruflichen Bildung lassen sich die Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben für Werkstattbeschäftigte erweitern. Die Verbesserung der Einkommenssituation von Werkstattbeschäftigten war ebenfalls Thema, auch wenn die Spielräume im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes hierzu begrenzt sind. Dennoch werden Werkstätten in Zukunft zur Verbesserung der Einskommenssituation Ideen entwickeln und sich aktiv einbringen.


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