Panorama 21.12.15
Gute Praxisbeispiele gesucht: „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“
Bundesweit werden Praxislösungen aus Werkstätten und Wohnstätten sowie anderen Initiativen der Eingliederungshilfe gesucht, die das Zusammenleben von Menschen mit Demenz mit und ohne Lernschwierigkeiten verbessern. Die Ausschreibung findet im Rahmen des Projekts „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ statt.

Die Initiatoren Demenz Support Stuttgart und der Landesverband Baden-Württemberg der Lebenshilfe vergeben drei Preise. Die Preisträger werden auf der Abschlusstagung am 11. Oktober 2016 in Berlin gewürdigt. Die Bewerbungsunterlagen können ab dem 15. Januar 2016 unter www.demenz-support.de externer Link und www.lebenshilfe-bw.de externer Link abgerufen werden.

Ziel des im April 2015 begonnenen Projekts ist die Verbesserung des Zusammenlebens und -arbeitens mit Menschen mit Demenz mit und ohne Lernschwierigkeiten. Bei der Erhebung der Ist-Situation sollen Versorgungslücken in der Betreuung und Versorgung in allen Bereichen (Arbeit, Freizeit und Wohnen), aber auch bereits bestehende gute Lösungen identifiziert werden. Im Zuge dessen sollen Lehrmaterialien für Mitarbeiter der Eingliederungshilfe als auch für Menschen mit Lernbehinderungen mit und ohne Demenz anhand von Praxiserprobungen erstellt werden. Die Projektergebnisse werden zusammen mit den Gewinnern der Ausschreibung „Gute Praxis 2016“ bundesweit veröffentlicht und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Berücksichtigung verschiedener Zielgruppen
Besonders differenziert gehen die Projektinitiatoren bei der Konzeptualisierung vor. Es sollen möglichst viele Perspektiven beim Thema Lernbehinderung und Demenz berücksichtigt werden. Deshalb sollen folgende Zielgruppen im Fokus stehen:
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten, die mit demenzerkrankten Menschen zusammenwohnen, -arbeiten oder zusammen betreut werden bzw. die in ihrer Freizeit demenzerkrankten Menschen begegnen
  • Angehörige von Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz
  • Mitarbeiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Wohngruppen, die Menschen mit und ohne Demenz gemeinsam betreuen, begleiten und pflegen
  • gesetzliche Betreuer
Finanziert wird das Projekt durch die Projektpartner, das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ). Außerdem ist es bei Aktion Mensch zur Förderung beantragt. Die Laufzeit endet im Oktober 2016.


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