Arbeitswelt 02.06.17
Langzeitstudie zur betrieblichen Gesundheitsförderung aus Bremen
Kürzlich wurden die Ergebnisse einer Langzeitstudie zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Werkstätten in Bremen vorgestellt. Die Studie wurde von der Universität Bremen mit Beschäftigten der Werkstatt Bremen/Martinshof durchgeführt. 58 Menschen mit Behinderung zwischen 18 und 57 Jahren nahmen einmal in der Woche an eigens für sie entwickelten Bewegungs- und Spielstunden teil.

Dietrich Milles, Gesundheitswissenschaftler der Universität Bremen, konstatierte, dass nicht nur die körperliche Fitness der Beschäftigten dadurch profitiert habe, sondern auch das Selbstwertgefühl, die Zufriedenheit und die Aktivität am Arbeitsplatz gestiegen sei. Es seien sowohl das Interesse an der Arbeit gestiegen als auch die Krankenstände gesunken, so Ahlrich Weiberg, Geschäftsführer der Werkstatt Bremen. Der Zuspruch der Beschäftigten war trotz anfänglicher Skepsis am Ende der Studie so groß, dass laut Weiberg neue Kurse angeboten würden.

Im Fokus waren vor allem die Werkstattbeschäftigten, die kaum oder keinen der 70 Sportkurse in Anspruch nahmen, die die Werkstatt Bremen bereits anbietet. Durch die neu konzipierten, an den Fähigkeiten und Wünschen der Beschäftigten ausgerichteten Aktivierungsstunden konnten mehr Beschäftigte zur sportlichen Betätigung motiviert werden.

Im Laufe des Projekts wurden auch zwölf Fachkräfte zur Durchführung betrieblicher Gesundheitsförderung qualifiziert. Die Studie wurde von der AOK Bremen/Bremerhaven mit 100.000 Euro unterstützt.


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