Bildung 29.09.17
EU-geförderte Auslandsaufenthalte für Menschen mit Behinderung
Die Europäische Union fördert mit dem Programm Bildung, Ausbildung Jugend und Sport Erasmus+ unter anderem Mobilitätsprojekte für Menschen mit Behinderung, um Chancengleichheit und Inklusion zu verwirklichen. Über die Förderung von transnationalen Projekten sollen Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sozial gefährdete und benachteiligte Gruppen sowie deren Teilhabe an der Gesellschaft und Integration ermöglicht werden.

Das Erasmus+-Programm gliedert sich in zwei Leitaktionen: Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen sowie Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften. In Mobilitätsprojekten der Berufsbildung können beispielsweise Auslandspraktika für Lernende mit besonderem Förderbedarf aufgrund einer Behinderung gefördert werden. Aber auch Mobilitätsprojekte für das Bildungspersonal in der Berufs- als auch in der Erwachsenenbildung sind denkbar. Erfolgreiche Mobilitätsprojekte findet man hier externer Link.

Die Ausgestaltung der Projekte der Leitaktion 2 „Strategische Partnerschaften“ sowie die darin verfolgten Aktivitäten sind sehr weitläufig. Gefragt sind Kooperationen von Einrichtungen aus verschiedenen europäischen Ländern. Gute Beispiele hierfür gibt es hier externer Link.

Informationsveranstaltung
Mit einer Veranstaltung am 8. November 2017 in Bonn möchte die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) potenzielle Projektträger einladen, sich über das Programm Erasmus+ zu informieren.

Die Veranstaltung bietet neben Informationen zum Programm Einblicke in Erfahrungen von Projektträgern und Teilnehmenden. In Workshops können potenzielle Projektträger ihre Projektidee konkretisieren oder sich mit anderen erfahrenen Projektträgern über die Wirkung von Auslandsaufenthalten für Teilnehmer mit Behinderung austauschen.

Eingeladen sind Vertreter und Vertreterinnen von Einrichtungen der Berufsbildung (Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Berufsschulen, Berufsbildungswerke, Unternehmen), Wohlfahrtsverbänden, Dachverbänden, Sozialpartner, Kammern und weitere Einrichtungen-, die Menschen mit Behinderung in der Beruflichen Bildung einen Auslandsaufenthalt ermöglichen möchten oder diese schon durchführen.

Weitere Informationen zur Erasmus+-Informationsveranstaltung finden Sie hier externer Link.


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