Panorama 15.06.06
Aktion Mensch: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
Der Name ist Programm: Aktion. Mensch. Aktion und Mensch - beides gehört zusammen, wenn es um die Rechte von Menschen geht, zumal von Menschen mit besonderen und oft auffälligen körperlichen, geistigen oder psychischen Eigenschaften. Die neue Kampagne von Aktion Mensch trägt den Titel: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“

Das ist die Gretchenfrage, die sich jeder stellen muß und die wir uns alle stellen: Sozialstaat oder Neoliberalstaat? Chancengleichheit oder Marktradikalismus? Freiheit des einzelnen oder Freiheit des Marktes? Gerechtigkeit oder Recht des Stärkeren? Die Aktion Mensch hat für ihre Kampagne eine eindrucksvolle Internetseite gestaltet. Die klug gewählte Adresse lautet: www.diegesellschafter.de externer Link

Genau das ist es: Als Menschen mit Anspruch auf Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft sind wir alle Gesellschafter. Jeder Gesellschafter besitzt seinen Anteil, jeder bringt seinen Anteil mit ein und jeder bekommt von der Gesellschaft etwas zurück.

Mit der Aktion Mensch und ihrer Kampagne sind wir in bester Gesellschaft. Deshalb sind alle Werkstattträger aufgerufen, mitzumachen, aktiv und engagiert. Die BAG WfbM ist bereits beteiligt. Gemeinsam mit den sie tragenden Verbänden startet sie im Oktober 2006 mit ihrem Anteil an der Aktion Mensch-Kampagne unter dem Titel „Teilhabetage 2006/2007 − Jeder ist ein Teil des Ganzen“.

Die erste Informationsveranstaltung der BAG WfbM findet am 31. August 2006 statt. Dann treffen sich Werkstattleitungen und Juristen des Deutschen Anwaltvereins der Fachrichtung Sozialrecht in Oberursel bei Frankfurt a. M. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, und dem hessischen Justizminister, Jürgen Banzer, bearbeiten wir das Thema: „Das Recht des Schwächeren“. Über die Ergebnisse werden wir Sie informieren.



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