Panorama 14.09.06
Bundeswettbewerb der Werkstätten für behinderte Menschen vom 14. bis 17. September<br>Großes Fußball-Finale in Kamen
Nach der WM ist vor der WM ist während der WM. Das gilt ganz besonders für 2006. Die Begeisterung über die Fußballweltmeisterschaft war groß und das Fußballfieber macht auch vor den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) nicht halt. Für rund 200 Fußballer und Fußballerinnen aus den WfbM hat sich das Training besonders ausgezahlt. Sie sind in das viertägige Turnier eingebunden, das in diesem Jahr offizieller Bestandteil der vierten INAS-FID Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderung ist.

Nachdem in den einzelnen Bundesländern in Vorentscheiden die Landessieger ermittelt wurden, sind sie zum Endturnier im Bundeswettbewerb der Werkstätten in das SportCentrum Kaiserau in Kamen eingeladen worden. Neben einer Eröffnungszeremonie, Vorträgen, einem Unterhaltungsprogramm und der Siegerehrung steht für die Teilnehmer des Bundeswettbewerbs auch ein Besuch des Endspiels der INAS-FID WM in der BayArena Leverkusen auf dem Programm.

Der Bundeswettbewerb Fußball wird bereits zum siebten Mal ausgerichtet. Die Veranstalter sind die Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der Deutsche Behindertensportverband (DBS), die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) und Special Olympics Deutschland. Anlaß und Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, den von uns betreuten Personenkreis stärker in das Leben in der Gesellschaft einzubinden. Fußball ist auch in den WfbM die wichtigste Sportart und trägt als arbeitsbegleitende Maßnahme zur Persönlichkeitsentwicklung und natürlich auch zur Steigerung der individuellen Leistungsfähigkeit bei. Mit dem großen Bundeswettbewerb will die immer noch als "unsichtbar" geltende Bevölkerungsgruppe nachdrücklich mehr Emanzipation, eine stärkere gesellschaftliche Akzeptanz in der Öffentlichkeit und auch Mitbestimmung einfordern. Dies soll auch in diesem Jahr ein großes Stück vorangetrieben werden.

Gespielt wird auf Kleinspielfeldern, wobei Frauen und Männer gleichzeitig in einem Team spielen können, und am Schlußtag die Endrunde austragen. Die Siegerehrung wird anschließend im Beisein von Vertretern des DFB und aller beteiligten Verbände vorgenommen, die mit ihrer Anwesenheit den Wert dieser Veranstaltung unterstreichen.



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