Politik 07.10.07
Zukunftsperspektive für Berufsförderungswerke
Das Sozialministerium und die Träger der beruflichen Rehabilitation in Hannover haben am 25.09.2007 eine gemeinsame Erklärung zur Zukunftssicherung der drei Berufsförderungswerke in Niedersachsen unterzeichnet.

"Die Einrichtungen in Bad Pyrmont, Bookholzberg und Goslar sollen auch künftig einen wichtigen Beitrag zur aktiven Arbeitsmarktpolitik und Wiedereingliederung für Menschen mit Behinderung leisten", sagte Sozialstaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst. Alle Beteiligten wollten gemeinsam ein qualitativ hochwertiges Angebot der Berufsförderungswerke sichern. Das hätten Land, Deutsche Rentenversicherung, Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesverband Nordwestdeutschland der gewerblichen Berufsgenossenschaften vereinbart.

"Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung den erlernten oder ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben können, müssen durch geeignete Maßnahmen wieder fit und wettbewerbsfähig gemacht werden. Nur so wird ihr Rechtsanspruch auf Teilhabe am Arbeitsleben erfüllt werden können", erläuterte Hawighorst. Die Berufsförderungswerke in Niedersachsen leisteten diese Aufgabe seit 60 Jahren erfolgreich. Darauf ließe sich auch künftig aufbauen, sagte die Staatssekretärin.

Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen spiegelt sich derzeit noch nicht im gleichen Umfang bei Beschäftigung suchenden Menschen mit Behinderung wider. Eine Chance könnte der Fachkräftemangel mit sich bringen, der sich durch die demografische Entwicklung noch weiter verschärfe. Voraussetzung dafür sei, so Hawighorst, daß diese Arbeitssuchenden genau für die in der Wirtschaft gesuchten Anforderungsprofile qualifiziert würden.

Auch die Berufsförderungswerke sollen künftig noch aktiver daran mitarbeiten, ihr Leistungsangebot sowie ihr Qualitätsprofil stärker an den aktuellen fachlichen und regionalen Bedarf anzupassen. Dies bedingt auch, sich offensiv mit Fragen sinnvoller Angebotskonzentrationen und intensiveren Kooperationen untereinander auseinanderzusetzen.

"Mit den vereinbarten Zielen, den Berufsförderungswerken längerfristig eine Zukunftsperspektive zu geben, sind wir ein ganzes Stück weitergekommen", erklärte Dr. Christine Hawighorst.


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