Politik 21.12.07
Im „Dunstkreis“ der Werkstätten
Der behindertenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Markus Kurth sieht die Bundesregierung in der Verantwortung für die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe, erkennt aber keine Bereitschaft hierzu. Dies wurde im Rahmen einer Fragestunde im Deutschen Bundestag deutlich. Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen wird zu Beginn des Jahres 2008 einen eigenen Antrag zur „Zukunft der Eingliederungshilfe“ in den Bundestag einbringen. Kernforderungen dabei sind die Themenfelder „Selbstbestimmtes Wohnen in der eigenen Häuslichkeit“, der „finanzielle Nachteilsausgleich“ als sozialrechtliches Prinzip und die „transparente Leistungsbemessung“.

Darüber hinaus plant die Fraktion für das Jahr 2008 eine Anhörung zum Thema „Neue Wege in Erwerbsarbeit. Strategien für Menschen mit Behinderungen“ am 10.03.2008 in Berlin. Eine weitere Veranstaltung soll darüber hinaus vor allem Personen mit hohem Unterstützungsbedarf ins Zentrum der Betrachtung rücken.

Dies sind Menschen, die auf Leistungen in Werkstätten angewiesen sind bzw. wie es die Grünen polemisch formulieren: „die in den ‚Dunstkreis’ der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) fallen“.

Um die begriffliche Verwirrung komplett zu machen: „Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“ sind in der Fachöffentlichkeit in der Regel schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen, in der politischen Diskussion zählt jeder Werkstattbeschäftigte hierzu.


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