Europa 28.03.08
Gleiche Chancen für alle jungen Menschen in Europa
Wie leben wirtschaftlich und sozial benachteiligte junge Menschen in Europa? In Brüssel hat eine europaweite Konferenz zu diesem Thema stattgefunden. Von der Europäischen Kommission veranstaltet, trafen sich über 150 Teilnehmer aus ganz Europa: politische Entscheidungsträger, Jugendbetreuer sowie Vertreter von nationalen und lokalen Nichtregierungsorganisationen. Sie disktuierten Möglichkeiten, wie die gesellschaftliche Beteiligung der betroffenen Jugendlichen gefördert werden kann.

Der EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, Ján Figel’, wies darauf hin, daß es sich die Europäer nicht leisten können, auf den Beitrag junger Menschen zu verzichten. Gegenwärtig ist die Erwerbslosenquote junger Menschen europaweit doppelt so hoch wie die anderer Altersgruppen. Der Begriff „junge Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten“ umfaßt ein breites Spektrum von Personengruppen. Hierzu zählen zum einen wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen, die einer ethnischen Minderheit angehören oder einen Migrationshintergrund haben. Zum anderen fallen auch Erwerbslose, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Gesundheitsproblemen unter diesen Begriff.

Die soziale Einbeziehung junger Menschen ist darüber hinaus Thema des Programms „Jugend in Aktion“ (2007-2013), einem Instrument der Jugendpolitik auf EU-Ebene. Im Rahmen dieses Programms werden Maßnahmen und Projekte zugunsten benachteiligter junger Menschen gefördert, wobei auch die Tätigkeit der Jugendbetreuer einfließt.

Benachteiligten Jugendlichen hat sich auch der Ministerrat angenommen. „Gleiche Chancen und uneingeschränkte gesellschaftliche Beteiligung für alle jungen Menschen“ heißt die Entschließung vom 25. Mai 2007. Die derzeitige slowenische Präsidentschaft bereitet ein Papier über die Beteiligung junger Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten vor. Dies wird auch das Hauptthema einer Jugendveranstaltung sein, die von der slowenischen Präsidentschaft im April 2008 organisiert wird.

Die Ergebnisse der Konferenz sollen auf der Tagung des Rates Bildung, Jugend und Kultur am 21. und 22. Mai 2008 vorgestellt werden.


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