Panorama 08.11.08
Ein Ginkgo-Baum für Menschenrechte
Seit März 2008 läuft in Nürnberg, der Stadt der Menschenrechte, die Aktion „Bäume für die Menschenrechte“. Insgesamt – so das Ziel – sollen 60 Ginkgos in Nürnberg gepflanzt werden – als lebendiges Bekenntnis zu den Menschenrechten. Die Menschenrechte sollen, 60 Jahre nach ihrer Proklamation, „in der ganzen Stadt Wurzeln schlagen“, sagen die Initiatoren des Projektes.

Dafür braucht es viele Menschen, Gruppen und Initiativen, die zu Baumpaten werden. Denn es gilt nicht nur, das Geld für den Baum aufzutreiben, sondern auch das ausgewählte Menschenrecht zu pflegen und betreuen.

Das Forum Nürnberger Werkstätten hat sich für den Artikel §22 der Menschenrechte entschieden. Dieser lautet Kurzform: „Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch auf die für die Würde und freie Entfaltung der Persönlichkeit unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte.“

Diese Kurzfassung des Menschenrechtsartikels steht – in Deutsch und in Blindenschrift „Braille“ – auf einem Granitblock neben dem Ginkgo. Das Forum Nürnberger Werkstätten pflanzt „seinen“ Ginkgo-Baum am Freitag, dem 14. November 2008, um 10:00 Uhr im Luitpoldhain bei der Ehrenhalle. Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Ulrich Sommer von der LAG:WfbM und Roland Weber, Sprecher der Werkstatträte der sechs Nürnberger Werkstätten werden mit dabei sein.


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