Politik 25.02.09
Unterstützte Beschäftigung → eM@W
Die Bundesagentur für Arbeit verwendet seit einiger Zeit die elektronische Maßnahmeabwicklung externer Link, um einheitliche und standardisierte Arbeits- und Prozessabläufen zu gewährleisten. Damit sollen Kommunikationsabläufe innerhalb der Agenturen für Arbeit und zwischen den Bildungsträgern und den Agenturen für Arbeit zeitlich verkürzt werden.

Das betrifft nun auch die neu ausgeschriebene Unterstützte Beschäftigung. Wer den Zuschlag erhalten hat, muss den Kontakt zur BA elektronisch herstellen. Das Zauberwort heißt: eM@w (sprich: emaw).

Dafür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten (s. „D.5 Erklärung Server- und Softwarelösung“) – einen eigenen Server bzw. einen externen Dienstleister. Wer bislang eM@w noch nicht genutzt hat, wird wohl die relativ hohen Kosten für eine Ersteinrichtung (in der oben genannten Erklärung als „eigener Provider“ bezeichnet) scheuen. Dafür bietet sich dann die Lösung über einen externen Anbieter (in der D.5 Erklärung als „externer Provider“ bezeichnet) an.

Die meisten dieser „externen Provider“ bieten eine Online-Software mit umfassenden Funktionen an – mit einer eM@w Schnittstelle oder einem zusätzlichem eM@w Modul. Die Kosten berechnen sich zumeist nach Teilnehmerzahl gestaffelt.

Welche Vorteile hat eine lokale Lösung?
  • Datenschutz ist gewährleistet, da die Daten im Haus bleiben
  • möglicherweise gibt es eine bessere Möglichkeit für Schnittstellen zu anderen Systemen vor Ort oder zum Datenimport/-export
Nachteile der lokalen Lösung
  • der Preis
  • ein eigener Server wird benötigt
Welche Vorteile hat die webbasierte Lösung?
  • es ist keine eigene Server-Hardware erforderlich
  • es müssen keine Updates gepflegt werden. Der Zugang funktioniert von einem einfach Internetzugang aus
Nachteile der webbasierenden Lösung
  • Datenschutz, da die Daten auf einem fremden Server liegen, sind sie dort u. U. angreifbar.
  • angewiesen auf ständige Internetverfügbarkeit
  • vollständige Abhängigkeit vom Anbieter und deren Server/Service
Es gibt verschiedene Anbieter im Internet. So zum Beispiel

IDB externer Link ist eines davon. Hier liegen die Kosten bei einer Einrichtungsgebühr von 50 Euro, monatlich kommt dann eine Grundgebühr von 10 Euro plus 1 Euro pro aktivem Teilnehmer der Maßnahme hinzu.

Eine weitere Möglichkeit: Ergovia externer Link Dieser Provider veranschlagt 1,52 Euro pro aktivem Teilnehmer, mindestens jedoch 55 Euro.

Diese Beispiele dienen nur zur Information. Der BAG WfbM liegen keine Empfehlungen oder Erfahrungen vor. Eine von der Arbeitsagentur angebotene Liste der Anbieter von eM@w finden Sie unter: http://www.good-practice.de externer Link

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Burkhard Roepke: 069-943394-20


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