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www.bagwfbm.de Wir machen Menschenwürde möglich.
 Der Verein 10.01.12

Die BAG:WfbM

Organigramm der<br>
BAG:WfbM
Organigramm der
BAG:WfbM
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie wurde am 18. Juni 1975 in Bonn als bundesweite Interessenvertretung der Werkstätten gegründet. Ihr Sitz ist seit 1985 in Frankfurt am Main. Die Mitglieder der BAG:WfbM sind Träger von Eingliederungseinrichtungen, insbesondere von Werkstätten, Förderstätten und Integrationsunternehmen. Zur Mitgliedschaft in der BAG:WfbM ist keine amtliche Anerkennung erforderlich.

Die BAG:WfbM ist der freiwillige und selbstlose bundesweite Zusammenschluss der Träger aller Einrichtungen, die den Menschen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen, welche sich ihr Leben aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder durch Erwerbsarbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sichern können. Der Verband dient seinen Mitgliedern als Berater und Interessenvertretung in allen fachlichen und politischen Angelegenheiten.

Derzeit sind rund 291.000 Erwachsene mit Behinderungen in den Mitgliedswerkstätten der BAG:WfbM beschäftigt, knapp 33.000 zu ihrer beruflichen Bildung im Berufsbildungsbereich, etwa 240.000 zu ihrer Arbeits- und Berufsförderung im sogenannten Arbeitsbereich. Mehr als 13.000 sind so schwer behindert, dass sie einer besonderen Betreuung, Förderung und Pflege bedürfen.

Zahlen und Fakten über die BAG:WfbM
676 Hauptwerkstätten
2.554 Betriebsstätten
94 % Organisationsgrad
291.711 Werkstattbeschäftigte, davon
34.560 im Berufsbildungsbereich
243.278 im Arbeitsbereich
13.862 im nicht sozialversicherten Förderbereich
(Quelle: Aktuelle Statistik der BAG:WfbM)


Die BAG:WfbM ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie". Das Netzwerk bietet Informationen und Austausch rund um das Thema familienbewusste Personalpolitik. Die Beteiligten unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Ziel einer familienfreundlichen Arbeitswelt.


Der Aufbau der BAG:WfbM

Die BAG:WfbM ist die bundesweite Fachorganisation der Werkstattträger. Sie wird von den Spitzen- und Fachverbänden der freien Wohlfahrtspflege mit getragen. Das spiegelt sich in ihrer Organisationsstruktur wider.

Die Delegiertenversammlung:
88 Delegierte aus allen 16 Bundesländern bilden dieses satzungsgemäß höchste Beschlussgremium. Die Satzung legt auch fest, wie groß die Anzahl der Delegierten aus den Bundesländern ist.

Das Präsidium:
Am 28.11.2008 wurden satzungsgemäß elf Mitglieder und ihre Stellvertretungen aus der Delegiertenversammlung für vier Jahre gewählt. Sie sind ehrenamtlich tätig. Insgesamt setzt sich das Präsidium, das höchste Beschlussorgan zwischen den jährlichen Delegiertenversammlungen, so zusammen:

22 Präsidiumsmitglieder und 22 stellvertretende Mitglieder, davon werden 11 alle vier Jahre von der Delegiertenversammlung gewählt. Die weiteren 11 werden von den Spitzen- und Fachverbänden der freien Wohlfahrtspflege für die gleiche Dauer benannt.

Folgende Verbände sind derzeit im BAG:WfbM-Präsidium repräsentiert:

Arbeiterwohlfahrt - Bundesverband externer Link (1 Vertreter)
Bundesvereinigung der Kommunalen Spitzenverbände externer Link (1 Vertreter)
Bundesvereinigung Lebenshilfe externer Link (2 Vertreter)
Der Paritätische Wohlfahrtsverband externer Link (1 Vertreter)
Deutscher Caritasverband externer Link (2 Vertreter)
Deutsches Rotes Kreuz externer Link (1 Vertreter)
Diakonisches Werk der EKD externer Link (1 Vertreter)
Verband Anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit externer Link (1 Vertreter)

Der Vorstand:
Der Vorstand besteht aus fünf Personen. Der Vorsitzende und vier stellvertretende Vorsitzende werden aus der Mitte des Präsidiums für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Zum Vorstand gehören in der 10. Amtsperiode von 2008 bis 2012:

Foto des Vorstands der BAG:WfbM 2011
von links nach rechts: Ralf Hagemeier (Tecklenburg), Günter Mosen, Vorsitzender (Saffig), Vera Neugebauer (Hannover), Axel Willenberg (Lübeck), Martin Berg (Gelnhausen)

Der Vorsitzende:

Günter Mosen (Jahrgang 1951), Geschäftsführer des Barmherzigen Brüder Trier e. V., Träger von Heimen, Werkstätten und Wohnstätten; Saffig (Rheinland-Pfalz);

die stellvertretenden Vorsitzenden:

Vera Neugebauer (Jahrgang 1954), Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten gGmbH, Trägerin von Werkstätten und Wohnstätten; Hannover (Niedersachsen);
Martin Berg (Jahrgang 1961), Geschäftsführer des Behinderten-Werk Main-Kinzig e. V., Gelnhausen (Hessen);
Ralf Hagemeier (Jahrgang 1956), Geschäftsführer der Ledder Werkstätten gGmbH, Trägerin von Werkstätten und Wohnstätten; Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen);
Axel Willenberg (Jahrgang 1954), Geschäftsführer der Marli GmbH gemeinnütziges Unternehmen für Menschen mit Behinderungen, Lübeck (Schleswig-Holstein).

Die laufenden Geschäfte führt satzungsgemäß der Geschäftsführer. Das ist seit dem 1. August 2007 Stephan Hirsch.



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