Der Verein 14.06.16

Die BAG WfbM

Organigramm der BAG WfbM
© muthmarken
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie wurde am 18. Juni 1975 in Bonn als bundesweite Interessenvertretung der Werkstätten gegründet. Ihr Sitz ist seit 1985 in Frankfurt am Main. Die Mitglieder der BAG WfbM sind Träger von Eingliederungseinrichtungen, insbesondere von Werkstätten, Förderstätten und Integrationsunternehmen. Zur Mitgliedschaft in der BAG WfbM ist keine amtliche Anerkennung erforderlich.

Die BAG WfbM ist der freiwillige und selbstlose bundesweite Zusammenschluss der Träger aller Einrichtungen, die den Menschen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen, welche sich ihr Leben aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder durch Erwerbsarbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sichern können. Der Verband dient seinen Mitgliedern als Berater und Interessenvertretung in allen fachlichen und politischen Angelegenheiten.

Derzeit sind mehr als 300.000 Erwachsene mit Behinderungen in den Mitgliedswerkstätten der BAG WfbM beschäftigt, knapp 31.000 zu ihrer Beruflichen Bildung im Berufsbildungsbereich und zirka 260.000 zu ihrer Arbeits- und Berufsförderung im sogenannten Arbeitsbereich. Dabei sind etwa 16.000 so schwer behindert, dass sie einer besonderen Betreuung, Förderung und Pflege bedürfen.

Zahlen und Fakten über die BAG WfbM
682 Hauptwerkstätten
2.705 Betriebsstätten
93 % Organisationsgrad
306.579 Werkstattbeschäftigte, davon
30.830 im Berufsbildungsbereich
259.489 im Arbeitsbereich
16.260 im nicht sozialversicherten Förderbereich
(Quelle: Statistik der BAG WfbM, Stand 17.11.2015)


Der Verein ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie". Das Netzwerk bietet Informationen und Austausch rund um das Thema familienbewusste Personalpolitik. Die Beteiligten unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Ziel einer familienfreundlichen Arbeitswelt.



Der Aufbau der BAG WfbM

Die BAG WfbM ist die bundesweite Fachorganisation der Werkstattträger. Sie wird von den Spitzen- und Fachverbänden der freien Wohlfahrtspflege sowie den Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen mit getragen. Das spiegelt sich in ihrer Organisationsstruktur wider, die auf der 44. Delegiertenversammlung am 3. und 4. Dezember 2015 angepasst wurde.

Die Delegiertenversammlung:
Die Delegiertenversammlung besteht aus 97 Mitgliedern. Alle 16 Bundesländern entsenden entsprechend des in der Satzung festgelegten Schlüssels, Delegierte in das höchste Beschlussgremium der BAG WfbM. Dazu kommt noch je ein Vertreter der acht Spitzen- und Fachverbände sowie der Werkstatträte Deutschland.

Das Präsidium:
Das Präsidium der BAG WfbM hat 25 Mitglieder. Es setzt sich aus den jeweiligen Vorsitzenden der 16 Landesarbeitsgemeinschaften, je einem benannten Vertreter der acht Spitzen- und Fachverbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie einem Vertreter der Werkstatträte Deutschland zusammen. Jede Organisation benennt ein Präsidiumsmitglied sowie einen Stellvertreter. Die Präsidiumsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Folgende Verbände haben einen Sitz im BAG WfbM-Präsidium:

Arbeiterwohlfahrt AWO Bundesverband e. V. externer Link
Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände externer Link
Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. externer Link
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. externer Link
Deutscher Caritasverband e. V. externer Link
Deutsches Rotes Kreuz e. V. externer Link
Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband externer Link
Anthropoi - Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e. V. externer Link
Werkstatträte Deutschland externer Link

Dazu kommt jeweils ein Vertreter der 16 Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen.

Der Vorstand:
Der Vorstand besteht aus fünf Personen. Der Vorsitzende und vier stellvertretende Vorsitzende wurden entsprechend der alten Satzung aus der Mitte des Präsidiums für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Nach der Satzungsänderung vom 5. Dezember 2015 wird der Vorstand künftig aus den Reihen der Delegiertenversammlung gewählt. Zum Vorstand gehören in der 11. Amtsperiode von 2012 bis 2016:

Der Vorstand der BAG WfbM
von links nach rechts: Dr. Jochen Walter (München), Vera Neugebauer (Hannover), Martin Berg, Vorsitzender (Gelnhausen), Ralf Hagemeier (Tecklenburg),  Axel Willenberg (Lübeck) 
© BAG WfbM | Ben Knabe

Der Vorsitzende:

Martin Berg (Jahrgang 1961), Vorstandsvorsitzender des Behinderten-Werkes Main-Kinzig e. V., Träger von Werkstätten und Wohnstätten; Gelnhausen (Hessen);

Die stellvertretenden Vorsitzenden:

Vera Neugebauer (Jahrgang 1954), Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten gGmbH, Träger von Werkstätten und Wohnstätten; Hannover (Niedersachsen);
Ralf Hagemeier (Jahrgang 1956), Geschäftsführer der Ledder Werkstätten gGmbH, Träger von Werkstätten und Wohnstätten; Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen);
Dr. Jochen Walter (Jahrgang 1960), Vorstand Stiftung Pfennigparade; München (Bayern);
Axel Willenberg (Jahrgang 1954), Geschäftsführer der Marli GmbH gemeinnütziges Unternehmen für Menschen mit Behinderungen, Lübeck (Schleswig-Holstein).

Geschäftsführerin ist seit dem 4. April 2016 Kathrin Völker.



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Kooperationspartner
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