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Menschen in Werkstätten |
01.11.11 |
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Anspruch auf einen Werkstattplatz haben erwachsene Menschen, die wegen der Art oder Schwere ihrer Behinderung keine betriebliche Berufsausbildung und keine übliche Erwerbsarbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen.
| Jahr |
Belegte Plätze in
anerkannten WfbM |
Zuwachs absolut |
Zuwachs in v. H. |
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| 1994 |
152.501 |
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| 1995 |
159.561 |
7.060 |
4,6 |
| 1996 |
166.356 |
6.795 |
4,3 |
| 1997 |
172.049 |
5.693 |
3,4 |
| 1998 |
180.686 |
8.637 |
5,0 |
| 1999 |
188.275 |
7.589 |
4,2 |
| 2000 |
194.722 |
6.447 |
3,4 |
| 2001 |
201.679 |
6.957 |
3,6 |
| 2002 |
226.703 |
25.024 |
12,4 |
| 2003 |
235.756 |
9.053 |
4,0 |
| 2004 |
245.798 |
10.042 |
4,3 |
| 2005 |
256.556 |
10.758 |
4,4 |
| 2006 |
268.046 |
11.490 |
4,5 |
| 2007 |
275.492 |
7.446 |
2,8 |
| 2008 |
(wg. geänderter Erstattungspraxis für 2008 und 2009 nicht erhoben) |
| Entwicklung der Werkstattplätze (Quelle: BMAS) |
Es sind hauptsächlich geistig behinderte Menschen, denen die Erwerbswirtschaft keine Angebote macht. In den letzten Jahren steigt jedoch der Anteil an Werkstattbeschäftigten, die psychisch behindert sind.
Es gibt mannigfaltige Definitionen von Behinderungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie wenig aussagekräftig sind. Im Jahr 2001 hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von ihrer überkommenen, stark defizitorientierten Definition von Behinderung getrennt, die veraltete internationale Klassifikation (ICIDH-1) aufgegeben und eine völlig neue, differenzierte Klassifikation (ICIDH-2 / ICF) verabschiedet. Die berücksichtigt endlich die zahlreichen gesellschaftlichen und physikalischen Umweltfaktoren.
Geistige Behinderung ist ein unzulänglicher Sammelbegriff für eine Vielzahl sehr verschiedener Syndrome, denen oft und mehrheitlich Lern- und Anpassungsverzögerungen eigen sind. Die wenig differenzierte Beurteilung und das häufige Pauschalurteil "geistig behindert" wirken als Eingliederungshemmnis. Die verschiedenen geistigen Behinderungen allein lassen nicht den Schluss zu, dass schon deshalb die Anforderungen des Erwerbslebens die Leistungs- und Widerstandsfähigkeit des behinderten Menschen überstrapazieren. Die Zugangssperren zum allgemeinen Arbeitsmarkt sind ebenso mit einer unzureichend flexiblen Arbeitsorganisation, mit fehlenden Kenntnissen über geistig behinderte Menschen und mit tiefsitzenden Vorurteilen zu begründen.
| Prognose zum 31.12.2010 |
254.160 |
| abzügl. Erhöhung der Außenarbeitsplätze |
3.000 |
| abzügl. Kompensierung durch Integrationsplätze |
4.000 |
| abzügl. kurzfristige Überbelegung 2010 |
1.600 |
| abzügl. Jobsharing bei Teilzeitbeschäftigung |
2.500 |
| Erwarteter Platzbedarf zum 31.12.2010 |
243.060 |
| zum 31.12.2004 in Werkstätten belegte Plätze |
245.798 |
| Die cons_ens-Studie von 2002:
Platzbedarf in Werkstätten 2010 |
Ein individuell angepasster Arbeitsplatz, eine humane Arbeitsablauforganisation und angemessene Arbeitsbedingungen, eine ansprechende und förderliche Arbeitsatmosphäre und ein menschliches kollektives Arbeitsverhalten sind hilfreiche Leistungsstimulanzen.
Die Mitglieder der BAG:WfbM haben zum 01.01.2011 folgende Zahlen gemeldet:
Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich: 34.560
Arbeitsbereich: 243.278 Summe: 271.591 dazu kommt der: Förderbereich ohne Sozialversicherung: 13.862
Gesamtangebot an Unterstützungsleistung: 291.711
Anteil der Werkstattbeschäftigten mit bestimmten Behinderungsarten zum 01.01.2011
geistige Behinderung: 77,41 %
psychische Behinderung: 18,90 %
körperliche Behinderungen. 3,69 %
Anzahl Werkstätten in Deutschland in den Jahren (Anzahl BAG:WfbM-Mitglieder in Klammern)
2002: 668 (629 = 94,16%)
2003: 669 (630 = 94,17%)
2004: 678 (633 = 93,4%)
2005: 687 (628 = 91,4%)
2006: 698 (644 = 92,3%)
2007: 700 (651 = 93,0%)
2008: 710 (656 = 92,3%)
2009: 715 (661 = 92,4%)
2010: 719 (667 = 92,8%)
2011: 721 (676 = 93,8%)
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| Maßarbeit |
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| Persönliches Budget |
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