Kriterien und Entscheidungsprozess 29.08.17
Drei Kriterien sind für die Juryentscheidung ausschlaggebend: Innovation, Wirkung und Marktfähigkeit.

Innovation: Warum ist Ihr Projekt/Produkt dazu geeignet, neue, auf die Zukunft gerichtete Entwicklungen der Werkstattleistung zu veranschaulichen? Ist das Projekt neu, einzigartig, zukunftsfähig, am Sozialraum orientiert? Trägt es zu Imagepflege bei oder fördert besondere Kooperationen?

Wirkung: Wodurch bringt Ihr Projekt/Produkt einen qualitativen Mehrwert bei der Qualifizierung/Beschäftigung von Menschen mit Behinderung? Verbessert das Projekt die Arbeits- und Lebensqualität der Werkstattbeschäftigten oder die Angebotsvielfalt der Werkstatt? Überzeugt es durch spezielle Arbeitsgestaltung, besonders hohe Mitwirkung und Mitbestimmung oder besondere Befähigungen?

Marktfähigkeit: Ist Ihr Projekt/Produkt dazu geeignet, auch unter Marktbedingungen oder in anderen Kontexten, als der eigenen Werkstatt, erfolgreich zu sein und welche Maßnahmen haben Sie dazu ergriffen? Ist das Projekt wirtschaftlich stimmig, öffentlichkeitswirksam oder besitzt es ein hohes Transferpotenzial? Ist das Projekt/Produkt dazu geeignet, als Alleinstellungsmerkmal die Qualität der eigenen Werkstattleistung zu veranschaulichen?

Die Kriterien sind bewusst kurz, flexibel und offen gehalten. Es sollen sich möglichst viele Projekte darin wiederfinden, auch und besonders diejenigen, die auf den ersten Blick nicht in konventionelle bzw. starre Kriterienkataloge passen. Denn gerade innovative Lösungen zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie vorgegebene Wege verlassen.

Entscheidungsprozess

Alle zugelassenen vollständigen Bewerbungen und Vorschläge werden der Jury zur Entscheidung vorgelegt. In der nichtöffentlichen Sitzung diskutieren die Jurymitglieder dann in den beiden Kategorien über jedes eingereichte Konzept/Produkt unter Beachtung der Entscheidungskriterien. Am Ende trifft die Jury in jeder Kategorie ihre Entscheidung über die Platzierten und den Preisträger.


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