Der Verein 17.06.21

Die BAG WfbM

Organigramm der BAG WfbM
© muthmarken
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Sie wurde am 18. Juni 1975 in Bonn als bundesweite Interessenvertretung der Werkstätten gegründet. Ihr Sitz ist seit 1985 in Frankfurt am Main. Die Mitglieder der BAG WfbM sind Träger von Eingliederungseinrichtungen, insbesondere von Werkstätten, Förderstätten und Inklusionsbetrieben.

Die BAG WfbM ist der freiwillige und selbstlose bundesweite Zusammenschluss der Träger aller Einrichtungen, die den Menschen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen, welche sich ihr Leben aufgrund ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder durch Erwerbsarbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sichern können. Der Verband dient seinen Mitgliedern als Berater und Interessenvertretung in allen fachlichen und politischen Angelegenheiten.

Derzeit sind rund 320.000 Erwachsene mit Behinderungen in den Mitgliedswerkstätten der BAG WfbM beschäftigt, knapp 30.000 zu ihrer Beruflichen Bildung im Berufsbildungsbereich und fast 270.000 zu ihrer Arbeits- und Berufsförderung im sogenannten Arbeitsbereich. Etwa 20.000 sind so schwer behindert, dass sie einer besonderen Betreuung, Förderung und Pflege bedürfen.
 
Zahlen und Fakten über die BAG WfbM
684 Hauptwerkstätten
2.971 Betriebsstätten
93,1 % Organisationsgrad
315.680 Werkstattbeschäftigte, davon
29.315 im Berufsbildungsbereich
266.821 im Arbeitsbereich
19.544 im nicht sozialversicherten Förderbereich
(Quelle: Statistik der BAG WfbM zum 1.1.2020, Stand 17.06.2021)


Der Verein ist Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie". Das Netzwerk bietet Informationen und Austausch rund um das Thema familienbewusste Personalpolitik. Die Beteiligten unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem Ziel einer familienfreundlichen Arbeitswelt.



Der Aufbau der BAG WfbM

Die BAG WfbM ist die bundesweite Fachorganisation der Werkstattträger. Sie wird von den Spitzen- und Fachverbänden der freien Wohlfahrtspflege sowie den Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen mit getragen. Das spiegelt sich in ihrer Organisationsstruktur wider, die auf der 44. Delegiertenversammlung am 3. und 4. Dezember 2015 angepasst wurde.

Die Delegiertenversammlung:
Die Delegiertenversammlung besteht aus 97 Mitgliedern. Alle 16 Bundesländern entsenden entsprechend des in der Satzung festgelegten Schlüssels, Delegierte in das höchste Beschlussgremium der BAG WfbM. Dazu kommt noch je ein Vertreter der acht Spitzen- und Fachverbände sowie der Werkstatträte Deutschland.

Das Präsidium:
Das Präsidium der BAG WfbM hat 25 Mitglieder. Es setzt sich aus den jeweiligen Vorsitzenden der 16 Landesarbeitsgemeinschaften, je einem benannten Vertreter der acht Spitzen- und Fachverbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie einem Vertreter der Werkstatträte Deutschland zusammen. Jede Organisation benennt ein Präsidiumsmitglied sowie einen Stellvertreter. Die Präsidiumsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Folgende Verbände haben einen Sitz im BAG WfbM-Präsidium:

Arbeiterwohlfahrt AWO Bundesverband e. V. externer Link
Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände externer Link
Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. externer Link
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V. externer Link
Deutscher Caritasverband e. V. externer Link
Deutsches Rotes Kreuz e. V. externer Link
Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband externer Link
Anthropoi - Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e. V. externer Link
Werkstatträte Deutschland externer Link

Dazu kommt jeweils ein Vertreter der 16 Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen.

Der Vorstand:
Der Vorstand besteht aus fünf Personen. Der Vorsitzende und vier stellvertretende Vorsitzende wurden im Juni 2021 aus der Mitte der Delegierten für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Dem Vorstand der 13. Amtsperiode gehören an:

Der Vorstand der BAG WfbM
© BAG WfbM










Der Vorsitzende:

Martin Berg, Vorstandsvorsitzender des Behinderten-Werkes Main-Kinzig e. V., Träger von Werkstätten und Wohnstätten; Gelnhausen (Hessen);

Die stellvertretenden Vorsitzenden:

Andrea Stratmann, Geschäftsführerin der Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, Träger von Werkstätten und Wohnstätten; Gärtringen (Baden-Württemberg);
Hans Horn, Geschäftsführer Werkstatt Bremen und Werkstatt Nord gemeinnützige GmbH; Bremen;
Dr. Jochen Walter, Vorstand Stiftung Pfennigparade; München (Bayern);
Dr. Michael Weber, Geschäftsführer HPZ Krefeld - Kreis Viersen gGmbH; Krefeld (Nordrhein-Westfalen).

Geschäftsführerin ist seit dem 4. April 2016 Kathrin Völker.



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