Coronavirus-Krise 28.05.20
Grafik des Coronavirus-Erregers
Darstellung des Coronavirus.
Die Werkstätten in Deutschland sind in verschiedenster Art und Weise von der Coronavirus-Krise betroffen. Aufgrund von Betretungsverboten konnte bzw. kann häufig nur vereinzelt oder teilweise die originäre Werkstattleistung erbracht werden. Dies wird auch im Zuge der schrittweisen Öffnungen in der nächsten Zeit der Fall sein.

Menschen mit Behinderungen haben oftmals chronische Erkrankungen, Immunschwächen und Vorerkrankungen. Viele von Ihnen gehören damit zur Risikogruppe, bei der eine Infektion mit dem Virus mit höherer Wahrscheinlichkeit einen schweren Verlauf nehmen kann. In der Konsequenz wurde Menschen mit Behinderungen durch behördliche Anordnungen das Betreten der Werkstatträumlichkeiten untersagt. 

Dieser Umstand stellt aber sowohl die Menschen mit Behinderungen als auch die Werkstätten vor besondere und oftmals schwierige Situationen. Werkstätten begegnen diesen besonderen Herausforderungen mit Flexibilität und Kreativität. Denn die zentrale Aufgabe der Werkstätten ist es, für Werkstattbeschäftigte gerade in der aktuellen Situation weiterhin die Unterstützung, Betreuung, Beschäftigung und Qualifizierung sicherzustellen, ihnen Tagesstruktur zu geben und ein möglichst eigenständiges Leben zu ermöglichen.

Neues Positionspapier „Werkstätten für behinderte Menschen in der Coronavirus-Krise - was sie leisten und was sie brauchen“

Der Vorstand möchte mit dem Papier „Werkstätten für behinderte Menschen in der Coronavirus-Krise - was sie leisten und was sie brauchen“ auf die Leistungen von Werkstätten während der Coronavirus-Krise hinweisen und Perspektiven für den Umgang mit den Aufgaben während und nach dieser herausfordernden Zeit aufzeigen.

Werkstätten sind ein wichtiger Partner der Menschen mit Behinderungen und der Gesellschaft. Das Papier beschreibt zum einen, wie Werkstätten den momentanen Herausforderungen kreativ und flexibel begegnen. Zum anderen macht es deutlich, dass es einer finanziellen Sicherheit von Leistungserbringern und Werkstattbeschäftigten bedarf und dieser eine entscheidende Rolle für die zukünftige Gestaltung der Werkstattleistung zukommt.

Es richtet sich sowohl an die Mitglieder der BAG WfbM als auch an Politik, Verbände und Verwaltungen, mit denen die BAG WfbM und ihre Mitglieder gemeinsam Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen gestaltet.

Hier können Sie das neue Positionspapier herunterladen. externer Link


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