G. KfW-Sonderkreditprogramm und Überbrückungshilfen für gemeinnützige Organisationen (Stand 14. August 2020) 16.09.20
Die Bundesregierung hat am 22. Juli 2020 ein Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus erstellt. Darin sind unter anderem das KfW-Sonderkreditprogramm für gemeinnützige Organisationen und Überbrückungshilfen enthalten. Alle Maßnahmen des Maßnahmenpakets finden Sie hier externer Link. Eine Übersicht des BMFSFJ über die bestehenden Maßnahmen für gemeinnützige Organisationen finden Sie hier externer Link.
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1. Darlehen nach dem KfW-Sonderkreditprogramm (Stand 14. August 2020)
 
Die Bundesregierung legt ab August 2020 ein Kredit-Sonderprogramm über die KfW auf und stellt dafür eine Milliarde Euro bereit. Die Bundesmittel allein sollen eine 80%ige Haftungsfreistellung der zu fördernden Maßnahmen der landeseigenen Förderinstitute (LFI) gestatten. Damit können die Länder mit überschaubaren Eigenmitteln eine Haftungsfreistellung bis zu 100% zugunsten gemeinnütziger Organisationen und ihrer Zweckbetriebe ermöglichen. Von diesem Kreditprogramm können auch Werkstätten unabhängig von Größe und Rechtsform Gebrauch machen.

Die Umsetzung und Entscheidung über die Rahmenbedingungen des Sonderprogrammes erfolgt auf Länderebene.

Weitere Informationen finden Sie hier externer Link

2. Überbrückungshilfen als Zuschüsse (Stand 14. August 2020)

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen aller Größe, bei denen der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber den gleichen Vorjahresmonaten eingebrochen ist. Das gilt auch für betroffene gemeinnützige Unternehmen und Organisationen unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Nach den Förderrichtlinien gilt das Konsolidierungsgebot für gemeinnützige Antragsteller nicht, das heißt innerhalb eines Rechtsträgers können Anträge für mehrere unselbständige Betriebsstätten gestellt werden. Pro Betriebsstätte gilt dabei eine Höchstgrenze von 150.000 Euro.

Das Programm bezieht sich auf die Monate Juni, Juli und August 2020. Der Antrag kann nur einmalig gestellt werden. Die Antragsfrist wurde bis zum 30. September 2020 verlängert.
Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate Juni, Juli und August ist möglich, jedoch spätestens bis zum 30. September 2020.

Werkstätten, die das SodEG in Anspruch nehmen bzw. genommen haben, sollten darauf achten, dass sich der SodEG-Anspruch durch die Inanspruchnahme der Corona-Überbrückungshilfe verringern kann.

Weitere Informationen finden Sie hier externer Link.
 


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