23. Januar 2006
EU-Parlament will bis 2009 Verfassung in Kraft setzen
Das Europäische Parlament hat sich am 19. Januar 2006 zum EU-Verfassungsvertrag bekannt, zugleich aber nicht ausgeschlossen, am Text, welcher im vergangenen Jahr in Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt wurde, Veränderungen vorzunehmen. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich dafür aus, möglichst am Originaltext, welcher 2004 ausgehandelt wurde, festzuhalten und ihn 2009 in Kraft zu setzen.
12. Januar 2006
Das Europäische Parlament hat beschlossen, daß ab 2008 behinderten Menschen mehr Rechte auf Flugreisen zugesichert werden sollen. [mehr]
02. Januar 2006
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat ein Europäisches Wörterbuch der Arbeitsbeziehungen (European industrial relations dictionary) veröffentlicht. Es enthält fast 300 Begriffe, die auf EU-Ebene in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik am gebräuchlichsten sind, einschließlich Hintergrundinformationen zu Grundbergriffen des politischen Systems der EU. [mehr]
29. Dezember 2005
Am 1. Januar 2006 übernimmt Österreich von Großbritannien die EU-Ratspräsidentschaft für die kommenden sechs Monate (gefolgt von Finnland ab Juli 2006). In dieser Zeit wird Österreich verschiedene thematische Prioritäten setzen: [mehr]
28. November 2005
1992 wurde der 3. Dezember von der World Health Organisation (WHO) zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen ausgerufen. Die Betroffenen selbst sollen an diesem Tag ihre Probleme und Lösungsvorschläge darlegen. Die Regierungen sollen dann dokumentieren, inwieweit sie das Ziel, behinderten Menschen die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, verwirklicht haben. Die Proklamation dieses Tages wurde damals von behinderten Menschen in mehr als 100 Organisationen initiiert. [mehr]
14. November 2005
Mitte Oktober veröffentlichte die Europäische Kommission ihr Grünbuch zur psychischen Gesundheit. Laut Gesundheits- und Verbraucherschutzkommissar Kyprianou leiden etwa 27 Prozent der Europäer unter psychischen Krankheiten. [mehr]
11. November 2005
HANDYNET-Österreich ist eine Datenbank des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz für Menschen mit Behinderungen in Österreich. [mehr]
18. Oktober 2005
Der deutsche EU-Kommissar Verheugen (Unternehmen und Industrie) sieht Europa vor einer Verschlechterung der Beschäftigungslage und des sozialen Klimas. [mehr]
Die schweizerische Supermarktkette „Migros“ ist bekannt für barrierefreies Einkaufen. Die Konzernleitung hat erkannt, daß ältere und behinderte Menschen einen beträchtlichen Teil des Kundenaufkommens ausmachen und daher eine beachtenswerte Zielgruppe sind. [mehr]
13. Oktober 2005
Das Projekt „JobArt“ unter Federführung von „Die Wille gGmbH“ in Berlin bietet ein Rahmencurriculum, das in vier EU-Ländern als europaweit transferfähiges Modell zur Berufsausbildungsvorbereitung und -orientierung für jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf entwickelt wurde. [mehr]
04. Oktober 2005
Am 25. September 2005 haben in Polen die Parlamentswahlen stattgefunden. Stärkste Partei wurde die nationalkonservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) mit 28,2 Prozent der Stimmen. Die liberalkonservative „Bürgerplattform“ (PO) liegt mit 24,8 Prozent der Stimme auf Platz zwei. Beide Parteien hatten schon vor der Wahl erklärt, eine gemeinsame Koalitionsregierung bilden zu wollen. [mehr]
13. September 2005
Das britische Ministerium für Arbeit und Versorgungsbezüge (Department for Work and Pensions) hat eine Fünfjahresstrategie unter dem Titel „Opportunity and security throughout life“ (Chancen und Sicherheit ein Leben lang) veröffentlicht. [mehr]
30. August 2005
Die Delegierten der neunten Generalversammlung des EDF (Europäisches Behindertenforum) übten scharfe Kritik an den Plänen der EU und bemängelten u. a., daß in den EU-Strukturprojekten für die Jahre 2007 bis 2013 die Barrierefreiheit bisher nicht verankert sei. [mehr]
26. August 2005
Manfred Mörs vom Sozialverband VdK wurde einstimmig zum neuen Generalsekretär der AEH (Action Européenne des Handicapés) gewählt. [mehr]
09. August 2005
Das irische Wirtschaftsministerium hat ein 10-Millionen-Euro-Subventionsmodell eingeführt, um die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben in Irland zu fördern. Dieses Modell sieht für Arbeitgeber außerhalb des öffentlichen Sektors, die Menschen mit Behinderungen mehr als 20 Stunden in der Woche beschäftigen, finanzielle Zuschüsse vor und beinhaltet drei Finanzierungsstufen. [mehr]
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