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Werkstatt Budget |
07.03.10 |
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Das WerkstattBudget
Der Festigung des Persönlichen Budgets soll auch das Projekt „WerkstattBudget“ dienen. Seit September 2008 wird es in zwei Komplexeinrichtungen in Westfalen-Lippe entwickelt und erprobt. Die „Komplexleistung Werkstatt“ soll nach Vorgaben des Werkstättenrechts in sieben Einzelleistungen gegliedert werden. Diese wiederum werden in Module, Bausteine und Elemente zerlegt und mit Preisen versehen.
Die Projektskizze finden Sie >> hier.
Erklärung zu den sieben Leistungsbereichen
Das Team von WerkstattBudget hat nun eine Struktur vorgelegt, mit der Werkstattleistungen so zu unterteilen sind, dass die Gesamtleistung in einzelnen Teilen (nach Leistungen, beispielhaften Modulen, Bausteinen und Elementen) darstellbar wird. Diese können dann über das Persönliche Budget „eingekauft“ werden. Es handelt sich dabei um ein Modell, das von Werkstätten angepaßt werden kann und je nach Gegebenheiten auch verändert werden muss.
Orientiert am Werkstättenrecht (SGB IX 136 ff. und Werkstättenverordnung) wurden die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in 7 Leistungsbereiche aufgeteilt. Diese Leistungen bilden unabhängig von den konkreten Gegebenheiten vor Ort die Gesamtleistung der Werkstatt ab.
Leistung 1 oder 2 sind Pflichtleistungen, damit der Budgetnehmer den Rechtsstatus als Werkstattbeschäftigter erlangt und erhält. Die Leistungen 3 bis 7 sind Wahlleistungen, die additiv zu Leistung 1 oder 2 dazu „gebucht“ werden können.
Strukturdaten
Jede Leistung hat mehrere Module, Module gliedern sich wiederum in mehrere Bausteine und Bausteine gliedern sich wiederum in Elemente. Die Bausteine und Elemente sind kompetenzorientiert beschrieben und richten sich im Kern daran aus, welche Ziele der Budgetnehmer erreichen möchte und nicht daran, mit welchen Methoden etc. die jeweilige Werkstatt Leistungen erbringt. Module, insbesondere aber Bausteine und Elemente spiegeln das jeweilige Gepräge der konkreten Werkstatt ab und können daher von Standort zu Standort differieren. Zudem werden sie nach dem jeweiligen individuellen Hilfebedarf des Budgetnehmers gestaltet und vorgehalten werden müssen.
Beschreibung der Leistungen
Zu jeder Leistung gehört die Festlegung, auf welcher Ebene der Budgetnehmer die „Kaufentscheidung“ trifft.
Die Kaufentscheidung ist maximal bis auf die Modulebene möglich. Die inhaltliche Ausgestaltung der Bausteine und Elemente bezieht sich auf die persönliche Förder- und Zielplanung, die im Rahmen des Reha-Gesprächs mit dem Budgetnehmer individuell vereinbart wird.
Der Zwischenbericht
Grundlage für das WerkstattBudget ist das Projekt, das von der BAG:WfbM beantragt wurde und vom BMAS gefördert wird. Den Zwischenbericht finden Sie >> hier (PDF).
Die Präsentation WerkstattBudget (Stand Werkstätten:Messe 2009) finden Sie >> hier (PDF).
Beispiel
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| Persönliches Budget |
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