Arbeitswelt 20.05.09
Handbuch „Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung“
Ende 2008 ist das „Handbuch Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung“ erschienen. Herausgeber ist der Sozialverband VdK Deutschland. Die fachliche Bearbeitung erfolgte durch das Institut für Mobilität & Verkehr an der TU Kaiserslautern sowie das Institut für barrierefreie Gestaltung und Mobilität (IbGM) in Mainz.

Das Handbuch informiert auf 173 Seiten neben den Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Straßen- und Verkehrsraumgestaltung in Bezug auf Barrierefreiheit auch gute Beispiele einer barrierefreien Umweltgestaltung, die sich in der einschlägigen Fachliteratur finden.

Das komplette Handbuch gibt es als Download im PDF-Format:

Handbuch „Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung“ (7565,3 KB) externer Link.

In Zusammenhang mit dem Handbuch gibt es seit Mai 2009 ein ausführliches Übungsheft, das Sie hier, ebenfalls als PDF, kostenlos herunterladen können:

Übungsheft zum Handbuch „Barrierefreie Verkehrsraumgestaltung“ (2960,3 KB) externer Link.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

1. Grundsätze

unter anderem: Umgang und Gebrauch von Regelwerken; Verhältnis und Rangfolge der Regelwerke zueinander; Verbindlichkeit; Grundlagen der Barrierefreiheit und allgemeine Planungsanforderungen; Barrierefreiheit; Zwei-Sinne-Prinzip; Überwindung von Höhenunterschieden; und vieles mehr

2. Nutzungsbereich Verkehrsanlagen

unter anderem: Grundsätze und Entwurfsprinzipien; Entwurfsprinzipien; Führungsweisen bei Geh- und Radwegen; Wegenetze und -systeme; Fußgängerverkehrsanlagen; Breite, Höhe und Gefälle sowie Bewegungsflächen; Treppen und Rampen; Straßentunnel; U-Bahn-Haltestellen; Fahrgastinformation; Leit- und Orientierungssystem; und vieles mehr

3. Baukonstruktionen und Bauelemente

unter anderem: Treppen; Rampen; Handläufe an Treppen und Rampen; Türen; Bodenbeläge und Oberflächen; Sanitärräume; und vieles mehr

4. Technische Anlagen

unter anderem: Aufzüge; Fahrtreppen und geneigte Fahrsteige

5. Vertiefende Erläuterungen zu Einzelbereichen

unter anderem: Leit- und Orientierungssysteme/Bodenindikatoren; Bodenbeläge und Oberflächen

Mit dem Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG) aus dem Jahr 2002 und den Gleichstellungsgesetzen der Länder wurden die rechtlichen Grundlagen für die Herstellung möglichst weitreichender Barrierefreiheit in Deutschland geschaffen. In der Folgezeit wurden, sofern durch die Gleichstellungsgesetze noch nicht direkt geschehen, weitere Fachgesetze entsprechend geändert. Damit verfügen Bund und Länder nunmehr über rechtliche Instrumente, die den Prozess hin zu einer gebauten Umwelt, die die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigt, unumkehrbar machen und die Barrierefreiheit zum Planungsgrundsatz erheben.

Die guten Beispiele einer barrierefreien Umweltgestaltung sind in der einschlägigen Fachliteratur nicht zu finden. Das Handbuch richtet sdich vor allem an die Beauftragten und Beiräte behinderter Menschen sowie die Verbände der Wohlfahrtspglege. Es wurde großer Wert darauf gelegt, die einzelnen Regelwerke nicht kommentarlos abzuhandeln. Vielmehr wurden Übereinstimmungen, größtmögliche Schnittmengen sowie Widersprüche herausgearbeitet.

Quelle: www.vdk.de externer Link


<< Zurück Seite drucken Diesen Artikel per Email versenden
FAQs zum BTHG
www.bthg.bagwfbm.de/uebersicht
"exzellent"-Preise
Die
Mehr BAG WfbM-Angebote
www.werkstaettenmesse.de Deutsche Meisterschaft Fußball der Werkstätten für behinderte Menschen www.werkstaettentag.de
ConSozial 2017
www.consozial.de
Kooperationspartner
www.curacon.dewww.solidaris.de www. ecclesia-gruppe.de
Social Return on Investment
Die Studie zum Soical Return on Investment (SROI)