Europa 26.07.07
Bessere Integration von Menschen mit Behinderungen nötig
Im Rahmen seiner Untersuchung zum Umgang europäischer Einrichtungen mit behinderten Menschen hat Nikiforos Diamandouros am 19. Juli 2007 entsprechende Maßnahmen der Europäischen Kommission kritisch beleuchtet. Als europäischer Bürgerbeauftragter, auch Ombudsmann genannt, untersucht er Beschwerden über Mißstände in den Verwaltungen der EU-Organe und -Institutionen. Alle Bürger, Einwohner, Unternehmen oder Verbände in einem Mitgliedstaat können sich bei ihm beschweren.

Diamandouros begrüßte die in der Studie festgestellten Integrationsbemühungen der Kommission wie den erleichterten Zugang zu Informationen auf der Internetseite der Kommission oder bessere Einstellungs- und Beförderungsbedingungen. Jedoch unterstrich er, daß weitere Anstrengungen nötig sind, um die Mitarbeiter der Kommission für die Bedürfnisse behinderter Menschen zu sensibilisieren.

Der Ombudsmann teilt in dieser Hinsicht die Meinung vieler Interessenvertreter, daß in anderen Bereichen noch mehr getan werden muß. Konkret appellierte er daher an die Kommission, ihre Fördermaßnahmen für die Einstellung und Beförderung von behinderten Menschen transparenter zu gestalten. Generell forderte er eine größere finanzielle Unterstützung für Menschen mit Behinderungen. Die Situation von Schülern mit Behinderungen in den von der EU geführten Schulen (Europäischen Schulen) bezeichnete er zudem als mangelhaft.


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