Politik 02.10.19
Regelbedarfsstufen steigen 2020
Das Bundeskabinett hat die „Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2020“ am 18. September 2019 gebilligt. Mit der Verordnung werden die Regelbedarfsstufen im Bereich der Sozialhilfe (SGB XII) und in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) zum 1. Januar 2020 um 1,88 Prozent angehoben. Dies erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen. Dies wird voraussichtlich Anfang November erfolgen.

Das bedeutet zum Beispiel, dass ein alleinstehender Erwachsener zukünftig monatlich 432 Euro Grundsicherung erhält. 2019 waren es noch 424 Euro. Seit 2015 ist die Grundsicherung damit um 33 Euro gestiegen. Die Regelsätze für die im Haushalt lebenden Partner*innen und Kinder (Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft) steigen ebenfalls anteilig.

Ab dem 1. Januar 2020 ergeben sich für die Regelbedarfsstufen die folgenden monatlichen Regelsätze:

Regelbedarfsstufe (RBS) 2019 und 2020 im Vergleich   2019 ab 2020   Veränderung
in Euro
RBS 1: volljährige Alleinstehende   424 € 432 €   +8 €
RBS 2: volljährige Partner*innen   382 € 389 €   +7 €
RBS 3: SGB XII: volljährige in Einrichtungen
            SGB II: 18- bis 24-Jährige im Elternhaus
  339 € 345 €   +6 €
RBS 4: Kinder von 14 bis 17 Jahren   322 € 328 €   +6 €
RBS 5: Kinder von 6 bis 13 Jahren   302 € 308 €   +6 €
RBS 6: Kinder von 0 bis 5 Jahren   245 € 250 €   +5 €











Quelle: BMAS externer Link


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