"exzellent"-Preisträger 14.09.20
Die „exzellent“-Preisträger 2019

Preisträger*innen des „exzellent:arbeit“ 2019 und Gewinner von 1.000 Euro:
  • Camphill Werkstätten Lehenhof gGmbH

    mit Nudel Emma
Die „Nudel Emma“ ist ein inklusives und interaktives Pasta-Bistro-Konzept. Menschen mit kognitiven Schwächen werden mit Hilfe von Videoprojektionen und Bewegungssensoren bei der Zubereitung frischer Gerichte unterstützt. Videoprojektionen begleiten die Beschäftigten Schritt für Schritt durch die Rezepturen. Bewegungssensoren am Kochbesteck ermöglichen eine individuelle Unterstützung entsprechend der individuellen Arbeitsgeschwindigkeit.


Die Zweitplatzierten in der Kategorie „exzellent:arbeit“ und Gewinner von jeweils 500 Euro:
  • Diakonische Stiftung Wittekindshof

    mit Liebe² - rettet reife Früchtchen
Liebe² entstand in Kooperation mit Edeka Minden-Hannover. Nicht mehr verkaufsfähiges, aber noch verzehrfähiges Obst und Gemüse aus den Märkten wird in der Wittekindshofer „manufructur“ zu Chutneys verarbeitet. Die Chutneys werden unter dem Label „Liebe²“ von der Edeka verkauft. Das Projekt dient der Verhinderung von Lebensmittelverschwendung und schafft gleichzeitig attraktive, anspruchsvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.
  • WZB Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe GmbH

    mit MEDITOWER
Der MEDITOWER ermöglicht die korrekte und sichere Lagerung von Medikamenten. Dazu enthält der aus hochwertigem Stahl gefertigte Schrank auch eine Kühlung. Optional kann diese mit einem W-LAN-fähigen Thermometer ausgestattet werden. Die Kombination aus LED-Lichttechnik und transparenter Tür dient dem Erkennen des Betriebszustandes: verschlossen leuchtet der MEDITOWER grün, offen rot. Ein elektronisches PIN-Schloss ersetzt ein aufwendiges Schlüsselmanagement.


Preisträger*innen des „exzellent:bildung“ 2019 und Gewinner von 1.000 Euro:
  • Ledder Werkstätten gGmbH

    mit dem Konzept „Auf die Einstellung kommt es an“
Die Einstellung neuer Mitarbeiter*innen hat eine hohe Bedeutung in der organisationalen Personalentwicklung – auch in Werkstätten. Meist sind die Menschen mit Behinderungen an diesem Prozess nicht beteiligt. Um hier Partizipation zu ermöglichen, wurde gemeinsam von Werkstattrat und Geschäftsführung ein Kennenlernverfahren entwickelt. Qualifizierte Mitglieder des Werkstattrates organisieren und führen dienstliche Kennenlerngespräche mit neuen Fachkräften. Die Gespräche basieren auf Strukturen, die eine Beteiligung entlang individueller Fähigkeiten ermöglichen. Die Einschätzungen des Werkstattrates werden in einem Feedbackgespräch mit dem Geschäftsführer gespiegelt und in die Personalplanung einbezogen.

Die „exzellent“-Preisträger 2018

Preisträger*innen des „exzellent:arbeit“ 2018 und Gewinner von 1.000 Euro:
  • Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH
    71116 Gärtringen

    mit dem XCYC Pickup
Das XCYC Pickup ist E-Mobilität in neuer Dimension. Dieses Lastenrad ist stylish, sportlich, modern, cool, stabil und belastbar. Es eröffnet eine völlig neue Form der Mobilität für begeisterte Radfahrer, die hohe Stabilität schätzen oder ihr Rad auch als Transportfahrzeug nutzen. Das XCYC Pickup zeichnet sich durch hohe Stabilität dank dreier Räder, leichte Mobilität durch Elektroantrieb, außergewöhnliche Belastbarkeit bis 315 Kilogramm und eine individuelle Lackierung sowie ein optionales Firmenbranding aus.


Die Zweitplatzierten in der Kategorie „exzellent:arbeit“ und Gewinner von jeweils 500 Euro:
  • OWB Oberschwäbische Werkstätten gemeinnützige GmbH
    88214 Ravensburg

    mit rezemo
Nachhaltigkeit, Regionalität und Verantwortung – diese drei Aspekte vereint dieses einzigartige Projekt. Bei „rezemo“ handelt es sich um eine echte Neuheit: Kaffeekapseln aus Holz. Aus Holzspänen werden in einem umweltfreundlichen Verfahren die rezemo-Kaffekapseln. Befüllt werden sie mit dem hochwertigen Kaffee, der in der Cafésito-Rösterei der OWB hergestellt wird. Höchster Kaffeegenuss trifft ökologische Verantwortung.
  • Stiftung Pfennigparade
    80804 München

    mit der Beratungsleistung zur barrierefreien Internetgestaltung
Ungehinderter Zugang zu Informationen und Kommunikation im Internet sind ein grundlegendes Menschenrecht. Allerdings ist nicht jede Website so programmiert, dass Menschen mit Behinderung sie mit ihren Hilfsmitteln nutzen, sie verstehen oder auf ihr navigieren können. 28 Werkstattbeschäftigte der Stiftung Pfennigparade haben sich auf Beratung, Prüfung und die barrierefreie Gestaltung von Internetseiten spezialisiert. Mit ihren Kompetenzen tragen sie so zu einem positiven Bild von Menschen mit Behinderungen bei.


Preisträger*innen des „exzellent:bildung“ 2018 und Gewinner von 1.000 Euro:
  • Diakonisches Werk im Kirchenkreis Recklinghausen
    Recklinghäuser Werkstätten gGmbH
    45663 Recklinghausen

    mit dem Qualifizierungskonzept „Auf die leichte Tour“
Bei „Auf die leichte Tour“ werden Werkstattbeschäftigte zu Gästebegleitern in einem Museum ausgebildet. Unter aktiver und gleichberechtigter Mitwirkung der Menschen mit Behinderung wurde dieses Qualifizierungsangebot entwickelt, das sie zu Experten in eigener Sache macht. Die Teilnehmenden erarbeiten in einem interdisziplinären Team attraktive Vermittlungsformate für die Museumsinhalte. Sie erkennen Barrieren und entwickeln Lösungen zu deren Überwindung. So schafft das Projekt gleichberechtigten Zugang in doppelter Hinsicht: Zum einen eröffnen die Gästebegleiter mit Behinderung anderen Menschen mit Handicap den Zugang zum Museum und seinen Inhalten. Zum anderen wird ein neues Berufsfeld für Menschen mit geistigen Behinderungen eröffnet.


Die Zweitplatzierten in der Kategorie „exzellent:bildung“ und Gewinner von jeweils 500 Euro:
  • St. Vitus Werk gGmbH
    49716 Meppen

    mit der akkreditierten Qualifizierung zum Handwerksgehilfen in den Gewerken Holz und Metall
Berufliche Qualifizierung ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben. Deswegen entwickelte das St. Vitus Werk gemeinsam mit der zuständigen Handwerkskammer aufbauend auf dem Durchführungskonzept für den Berufsbildungsbereich aus dem Jahr 2010 einen Qualifizierungsgang für den Handwerksgehilfen. Dieser wurde durch die Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim akkreditiert. Dadurch bekommen die Arbeit mit den Teilnehmenden und die Qualifizierungsinhalte eine höhere fachliche Bedeutung. Zudem bietet die Möglichkeit eines Abschlusses zum Handwerksgehilfen eine Auszeichnung, die genau den Ansprüchen und Fähigkeiten der Teilnehmenden entspricht. Die Bezeichnung Handwerksgehilfe ist traditionell im Handwerk verankert und ermöglicht den Betrieben, die Qualifikation und das Leistungsvermögen richtig einzuordnen.
  • Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK)
    63571 Gelnhausen

    mit der Entwicklung eines Schulungskonzepts für inklusive Messeteams
Auf einer regionalen Messe soll ein Team aus zwölf jungen Menschen die unterschiedlichen Ausbildungswege präsentieren, die das BWMK anbietet. Das inklusive Messeteam besteht aus sechs Personen, die sich in einer regulären Vollausbildung befinden und sechs Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs. Zur Vorbereitung auf den Messeauftritt entwickelte das BLAUHAUS des BWMK eine Schulungsreihe in sieben Modulen: Durch interaktive Lernsettings wie Gruppenarbeiten, Visualisierung und Filmarbeit sowie Einheiten mit Videoanalyse lernen die Teilnehmer, sich zu präsentieren, als Team zu agieren und mit den Besonderheiten einer Messe umzugehen. Alle empfinden sich als Teil der Gruppe und sind aus eigener Erfahrung echte Experte für das Thema Berufschancen.


Preisträger*innen des „exzellent:sonderpreis“ 2018 und Gewinner von 1.000 Euro:
  • Berliner Werkstatträte
    13359 Berlin

    und
     
  • Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) in Berlin
    10119 Berlin

    mit dem Aktionstag „Schichtwechsel“
Der Aktionstag Schichtwechsel am 12. Oktober 2017 ist das Ergebnis einer gemeinsamen, inklusiven Öffentlichkeitsarbeit der 17 Werkstätten in Berlin und ihren Beschäftigten. An einem Tag tauschten rund 320 Menschen mit und ohne Behinderung erstmals ihren Arbeitsplatz. Wer nicht selbst den Arbeitsplatz tauschte, war als Gastgeber und Experte dabei und betreute die externen Tauschpartner.

Partner der Kampagne „Schichtwechsel“ waren die Berliner Werkstatträte und die LAG WfbM Berlin: Beide arbeiten gemeinsam daran, die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen und Werkstätten zu verändern und ihre Themen der Öffentlichkeit nahe zu bringen. Der Schichtwechsel sollte einem möglichst großen Personenkreis einen Sichtwechsel ermöglichen, um Vorurteile, Unwissenheit und veraltete Vorstellungen von Werkstätten abzubauen. Beim Schichtwechsel werden Anknüpfungspunkte zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen über das Thema Arbeit hergestellt. Damit verändert sich die gegenseitige Wahrnehmung: Menschen mit Behinderungen werden als Experten ihrer Arbeit wahrgenommen. Die Kampagne soll regelmäßig stattfinden.


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