KI-Kompass Inklusiv: Kompetenzzentrum für KI-gestützte Assistenztechnologien und Inklusion in der Arbeitswelt 10.04.24

Mit dem Projekt KI-Kompass Inklusiv soll ein Kompetenzzentrum für KI-gestützte Assistenztechnologien und Inklusion im Arbeitsleben aufgebaut werden, um Menschen mit Behinderungen, Leistungserbringer, Unternehmen und weitere Stakeholder niedrigschwellig, bedarfsorientiert und praxisnah bei der Erprobung und Einführung KI-gestützter Assistenztechnologien zu informieren, zu beraten und zu unterstützen.

Basis und Ausgangspunkt für die Arbeit im Projekt sind die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt „KI.ASSIST – Assistenzdienste und Künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwerbehinderung in der beruflichen Rehabilitation“ externer Link (2019-2022).

Das Projekt hat drei Säulen:
  • Technologie-Monitoring: Erarbeitung und Bereitstellung einer frei verfügbaren, regelmäßig aktualisierten Datenbank zu KI-gestützten Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen und Verstetigung in den Strukturen der beruflichen Rehabilitation.
  • Kompetenzaufbau durch Schulung und Beratung: Konzipierung und Umsetzung eines Beratungs-, Informations-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebots für Menschen mit Behinderungen, Fachkräfte der beruflichen Rehabilitation sowie Unternehmen mit zusätzlichem Wissenstransfer durch den Aufbau einer Wissensdatenbank.
  • Praxislabore: Entwicklung und Erprobung von nachhaltigen Lösungen für den Einsatz KI-gestützter Assistenztechnologien für Inklusion in der Arbeitswelt mit Fokus auf einer inklusiven Arbeitsplatzgestaltung durch Praxislabore und Demonstrationsformate zu Anwendungsmöglichkeiten KI-gestützter Assistenztechnologien in beruflichen Reha-Settings, Werkstätten und Unternehmen. Entwicklung von Konzepten und Empfehlungen für Technologiehersteller zur Entwicklung barrierefreier, inklusiver Technologien. Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen und Interventionen zur Anpassung von Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozessen für Inklusion in der Arbeitswelt.
Elementarer Bestandteil des Projektes ist die Etablierung eines beratenden inklusiven Begleitgremiums mit aktiver Partizipation von Menschen mit Behinderungen (Expert*innen in eigener Sache) mit dem Ziel, Projektprozesse fortlaufend durch Perspektiven von diesen Expert*innen begleiten und ergänzen zu lassen.

Ein weiterer elementarer Bestandteil des Projektes ist die umfassende Berücksichtigung von Barrierefreiheit und die Erfassung, Bewertung und Einordnung des aktuellen Forschungsstands sowie essenzieller Entwicklungen im Bereich Ethik & KI.
 
Mit dem Kompetenzzentrum wird eine Infrastruktur geschaffen, um durch bedarfsorientierte und partizipative Forschungsformate digitale Transformationsprozesse in der beruflichen Rehabilitation sowie in Unternehmen weiter voranzutreiben. Das Kompetenzzentrum ist damit zugleich wissenschaftlich fundiert und praxisnah sowie inklusiv und innovativ.

Die Projektpartner

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) externer Link
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) externer Link
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW) externer Link
Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM) externer Link

Förderung und Laufzeit

© BMAS

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS, Ausgleichsfonds für überregionale Vorhaben zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben)

Die Laufzeit beträgt 5 Jahre.





Projekt-Website
Die Projekt-Website befindet sich derzeit im Aufbau.

Ansprechpersonen der BAG WfbM für das Projekt KI-Kompass Inklusiv finden Sie hier externer Link.



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